Polizei

Wert von Neubrandenburger Münzsack steht fest

Bei dem gefundenen Sack voller Kupfergeld hat die Polizei nun den genauen Wert ermitteln lassen. Mehr als 700 Leserinnen tippten ebenfalls mit und eine lag besonders nah an der tatsächlichen Summe.
Wie viel Geld steckt in diesem Beutel? Das hat die Polizei nun ermitteln lassen.
Wie viel Geld steckt in diesem Beutel? Das hat die Polizei nun ermitteln lassen. ZVG
Neubrandenburg

Beim ungewöhnlichen Fall des 15 Kilogramm schweren Münzbeutels in Neubrandenburg ist zumindest ein Rätsel gelöst: 123,69 Euro sollen sich in dem Beutel befunden haben, wie Polizeisprecherin Susann Ossenschmidt auf Nordkurier-Anfrage sagte. Zwei Beamte der Kriminalpolizei hatten sich am Montag auf den Weg zur Bundesbank gemacht, um den Gesamtwert der 1-, 2, und 5-Cent-Münzen zu ermitteln. Das habe nur etwa fünf Minuten gedauert. Von ausländischen Währungen habe der Beutel zwei oder drei Geldstücke enthalten, sagte Susann Ossenschmidt.

Der Beutel war vergangenen Donnerstag neben einem Mülleimer am Stargarder Tor gefunden und abgegeben worden. Wer sich da auf ungewöhnliche Weise seines Kleingeldvorrats entledigen wollte, steht noch immer nicht fest. Die Polizei hofft darauf, dass sich der Eigentümer im Revier meldet. „Etwas Persönliches“ in dem Beutel könne den Eigentümer, sofern er sich meldet verifizieren, wie die Sprecherin bereits mitteilte.

Allzu lange wird die Polizei aber wohl nicht mehr auf den Kleingeld-Inhaber warten. Da die Ermittler keine Straftat vermuten, geht der Beutel samt Inhalt demnächst an die Stadt Neubrandenburg ins Fundbüro. Dort werden die Kupfergeldmünzen dann nochmal mindestens sechs Monate aufbewahrt.

Auflösung der Verlosung

Am vergangen Freitag hatte der Nordkurier seine Leser gefragt, was sie schätzen würden, wie viel Geld in dem rätselhaften Beutel steckt. Diese Frage schien wirklich viele Menschen bewegt zu haben, denn über unsere Seite, auf Facebook und Instagram sind bis zur Auszählung am Montag mehr als 700 Tipps eingegangen.

Einige Tippgeber erklärten sogar ihren Rechenweg. So ging etwa „Sral Sanoj” von einem Durchschnittsgewicht einer Münze von 3.4 Gramm aus. Angesichts der 15 Kilogramm Gesamtgewicht schloss er: „Ich denk mal so an die 120 bis 140 Euro.” Viele Tipps lagen tatsächlich auch in diesem Bereich, wobei einige Leute einige Hundert Euro mehr oder gar 1687 Euro in dem Beutel vermuteten. Zugegeben: Das Foto der Polizei zeigte ja auch nur den Füllstand an der Oberfläche.

Am nächsten dran mit ihrem Tipp lag dann aber Susan Krambeer aus Neustrelitz, die aktuell in Berlin lebt. Sie tippte auf 123,85 Euro und lag damit nur 16 Cent von der tatsächlichen Summe entfernt. Sehr gut! Auch sie hatte sich überlegt, wie schwer eine Münze im Schnitt sein könnte. „Und dann habe ich einfach geraten”, sagte sie am Telefon.

Ein weiterer Tipp, der über Instagram abgegeben wurde, lag sogar nur 12 Cent unter dem Ergebnis. Leider hatte die Person aber zwei Tipps abgegeben und es war uns nicht möglich, nachzufragen, welche Summe nun tatsächlich gemeint war.

Wie versprochen gewinnt Susan Krambeer nun einen Sack voller Schokomünzen und wir danken allen Lesern für die rege Teilnahme!

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Kommentare (4)

die jüngste Impfkampagne der sächsischen Landesregierung (dotiert mit 110 Mio. €) dürfte aus Raubgeld finanziert worden sein, dass von vielen unterschiedlichen Menschen zu meinen Gunsten bei der Leipziger Volksbank hinterlegt wurde, ohne das meine Kontonummer bekannt war (hatte Mitte Oktober auf meinem facebook-account Mica Ballhorn kurz die Leipziger Volksbank erwähnt, facebook sperrte meinen Account passend dazu am 2.11. angeblich aus Datenschutzgründen "zu meiner persönlichen Sicherheit")

40 Mio.?, habt ihr auch noch schlimmere Verbrechen auf dem Gewissen in Corona-Sachsen (Inzidenz über 900), Deutschland stagniert seit drei Tagen bei einer Inzidenz von rund 400 (Walhall), Philippinen nur noch 8!

passend zum Kinder wegnehmen, Kontogeld klauen, Privatwohnung leerräumen, Postgut-Diebstahl in Größenordnungen, Unschuldige wegsperren, V-Leute-Überwachung

seit dem ersten Impfgesetz ab 1.3.2020 stieg die BRD-Staatsverschuldung um etwa 500 Mrd. € mindestens, weil Hohlbirnen? kontra-produktive Entscheidungen treffen, die Landesregierungen erweisen sich als absolut unfähig im Kampf gegen steigenden Inzidenzzahlen, schämen sollten ihr euch allesamt dort oben!