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Wie geht es dem Mädchen jetzt?

Erleichterung in der Heimatgemeinde, an der Schule und auch bei den Helfern der Rettungshundestaffel. Die Neuenkirchnerin ist wieder aufgetaucht. Ihre Tante erzählt, wie es ihr geht.

"Ihr geht es den Umständen entsprechend wieder gut, sie wird aber vorerst noch im Krankenhaus bleiben", sagt die Tante der 14-Jährigen, die tagelang verschwunden war und am Sonnabend gefunden wurde.

Das junge Mädchen wurde ins Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum gebracht, nachdem sie am frühen Sonnabendmorgen in der Ihlenfelder Vorstadt gefunden wurde. Zeugen hatten gegen 0.10 Uhr die Polizei über "eine hilflose Person" informiert.

Klärung erst in ein paar Wochen

N.s Tante, die mit dem Nordkurier am Sonntag sprach, war noch in der Nacht nach dem Auffinden und der Mitteilung der Polizei mit N.s Mutter ins Klinikum geeilt. "Wir sind als Familie für sie da." Das Mädchen bekomme jetzt die volle Aufmerksamkeit, es werde viel geredet.

Die junge Neuenkirchenerin war am Dienstag nach einem Vorfall in der Schule verschwunden. Um die Gründe ranken sich viele Gerüchte. Was wirklich passiert ist, wird sicherlich in den kommenden Wochen geklärt werden müssen.

"Ich bin erleichtert, dass das Mädchen gefunden wurde", sagte der Bürgermeister von N. Heimatgemeinde Neuenkirchen, Horst Ritschel. Er habe in den zurückliegenden Tagen immer wieder überlegt, wie Hilfe für die Familie aussehen könnte. "Wenn wir gewusst hätten, wo wir suchen können, dann hätten wir Helfer und die Suche organisiert", sagte er. Auch dem Schulleiter des Einsteingymnasiums, Dietmar Kittler, ist nach dem Auffinden der 14-Jährigen ein Stein vom Herzen gefallen. "Ich bin erleichtert, dass N. gefunden wurde", sagte er.