TESTFAHRT

Wie gut macht sich die Neubrandenburger Umgehung? (Video)

Seit einigen Tagen darf die Ortsumgehung nun schon befahren werden. Kommt man damit schneller von A nach B? Der Nordkurier hat den Test gemacht.
Hier an dieser Stelle muss man sich entscheiden – nach links Richtung Innenstadt oder geradeaus auf die neue Umgehungsst
Hier an dieser Stelle muss man sich entscheiden – nach links Richtung Innenstadt oder geradeaus auf die neue Umgehungsstraße. Thomas Beigang
Neubrandenburg.

Zum morgendlichen Berufsverkehr haben sich am Mittwoch in Neubrandenburg auf der Hochstraße aus Richtung Osten extreme Staus gebildet. Genervte Autofahrer geben dafür der neuen Ampelkreuzung Hochstraße/Umgehungsstraße die Schuld. Fast bis zum Kaufland sollen sich Fahrzeuge gestaut haben, nach der Kreuzung soll alles wieder normal gelaufen sein.

Gleich am ersten Abend hat es auf der Umgehungsstraße zudem schon gekracht, als nur wenige Stunden nach deren offizieller Freigabe ein Auto mit einem Bewohner des Waldes zusammenstieß – der Fahrer wurde dabei nicht verletzt.

Ist die Trasse nun also Fluch oder Segen? Der Nordkurier hat Mittwochvormittag den Test gemacht: In nur zehn Minuten – von Punkt 11 bis 11.10 Uhr – haben 135 Fahrzeuge den Knotenpunkt oberhalb des Langen Heinrichs passiert. Dort, wo man sich seit Montagabend entscheiden muss, weiter über die Neustrelitzer Straße in Richtung Friedrich-Engels-Ring zu fahren oder nach rechts über die neue Umleitung weiter auf die Hochstraße zu gelangen. Von den 135 Autos düsten immerhin 53 Fahrzeuge auf die Ortsumgehung, 82 fuhren weiter Richtung Innenstadt.

Wie viel Zeit spart man auf der Umgehung? Nordkurier-Volontärin Christine Gerhard im Selbstversuch:

 

 

Ampelphase extrem kurz

53 Lkw und Pkw in nur zehn Minuten auf der neuen Trasse. Hochgerechnet auf eine Stunde wären das schon mehr als 300, deren Lärm und deren Abgase den Einwohnern entlang der Neustrelitzer Straße und dem Friedrich-Engels-Ring erspart bleiben. Der Neubrandenburger Ring zählte bislang zu den meisten befahrenen Straßen in Mecklenburg-Vorpommern, mehr als 30.000 Fahrzeuge passieren die vierspurige Magistrale täglich. Offenbar haben die Autofahrer die Ortsumgehung also schon in ihr Herz geschlossen.

Große Vorsicht ist hingegen am Ende der Ortsumgehung geboten. Autofahrer, die dann auf der Hochstraße nach links in Richtung City abbiegen wollen, haben dafür nur wenige Sekunden Zeit – die Grün-Phase an der Ampel ist extrem kurz. Maximal vier Autos kommen durch, bevor die Ampel wieder Halt gebietet. Allerdings harrt hier noch eine zweite Abbiegespur nach links der Freigabe, dies soll in Kürze geschehen, heißt es.

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Kommentare (3)

Wenn man durch eine Grünfläche,mit Tempo 80 rast , in Der die Tiere noch nie Fahrzeuge gesehen haben. Zum Wohle der Raser, die Tiere alle wegsperren, mit Zäunen oder töten lassen vom Förster, ist ja außerhalb der Ortschaft, da kann Der rummballern. Eine Lösung wäre, einfach runter auf Tempo 50 aber dann währen die schönen Ortseingansschilder umsonst. Das Tempolimit könnte ewentuell auch noch das Stauproblem lösen und die Abgaswerte senken.

Oder von der grünen Gemeinschaft einen ordentlichen Wildschutzzaun auf ihren Kosten bauet lassen, wie es sich gehört bei neuanlegen von Straßen zu ihren Lasten! Die teuren Zäune haben die Fledermäuse bekommen und die vielen Schnittchen zur Eröffnung haben ja auch Geld gekostet...

Baut Kreisel und der Verkehr läuft zügig und es gibt keine Raserei mehr. Das geiche Problem wird in der Demminer Straße auftreten.....Wozu macht man vorher Verkehrszählungen? Ortschilder sind hier unnütz und kosten Geld... auch innerhalb von Ortschaften kann man die Geschwindigkeit heraufsetzen siehe die Stadt NB......Muss man nun Schadenersatz an die Grünen leisten wenn man ein Rudel Tiere auf der Straße niedermäht? Irgendwie ist das Ganze eine Fehlplanung von A bis Z.