HOTEL AM RING

Wie kam es zum tödlichen Unglück in der Sauna?

In einem Neubrandenburger Hotel kam am Mittwoch eine Frau ums Leben. Sie soll auf den Saunaofen gestürzt sein.
Mittlerweile ist die Polizei sicher: Die 82-jährige Saunagängerin hatte einen tragischen Unfall.
Mittlerweile ist die Polizei sicher: Die 82-jährige Saunagängerin hatte einen tragischen Unfall. Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Der Tod einer 82-jährigen Frau in der Sauna eines Neubrandenburger Hotels am Mittwochabend war ein tragischer Unfall. Das bestätigte auf Nachfrage des Nordkurier eine Sprecherin der Neubrandenburger Polizei am Donnerstag. Es gebe keinerlei Hinweise auf ein mögliches Fremdverschulden, hieß es weiter, eine Beteiligung Dritter an dem Tod des Hotelgastes könne völlig ausgeschlossen werden.

Ehemann der Toten mit Schock in Neubrandenburger Klinik

Die Frau sei Gast im Hotel gewesen und besuchte die Sauna in einer der oberen Etagen. Dort soll die Frau auf den Saunaofen gestürzt sein. Trotz intensivere Bemühungen gelang es den Notärzten und Sanitätern nicht, die Frau zu reanimieren, sie verstarb am Einsatzort. Der Ehemann musste mit einem Schock ins Klinikum eingeliefert.

Die Rauchentwicklung aus der Sauna des Hotels hatte am späten Mittwochnachmittag die Brandmeldeanlage ausgelöst und die Neubrandenburger Berufsfeuerwehr auf den Plan gerufen. Weil sich auch zahlreiche Rauchmelder in den oberen Etagen des Hotels gemeldet haben, evakuierte die Feuerwehr die zwei obersten Etagen des Hotels.

Alarmierungen und Einsätze in Hochhäusern wie in dem 14 Stockwerke hohen Hotel stellen die Feuerwehr immer vor besonders heikle Aufgaben. Die Einsatzkräfte teilen sich dabei immer in zwei Trupps auf. Der erste benutzt den Fahrstuhl bis zwei Etagen unter dem Einsatzort – der andere Trupp muss mit allem notwendigem Gerät zu Fuß die Treppen hinauf

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