NORDKURIER-TALK

Wie soll es mit dem Wolf weitergehen?

Wolf, Russland, Lügenpresse, Ossi und Wessi – Schlagwörter, die viele Menschen immer wieder beschäftigen. Bei der Nordkurier-Redezeit sollen Leser und Experten regelmäßig darüber debattieren.
Frank Wilhelm Frank Wilhelm
Till Backhaus (SPD), Manfred Leberecht und Stefan Schwill diskutieren am 8. Mai die Frage: „Wie soll es mit dem Wolf weitergehen?”
Till Backhaus (SPD), Manfred Leberecht und Stefan Schwill diskutieren am 8. Mai die Frage: „Wie soll es mit dem Wolf weitergehen?” Montage: NK
Neubrandenburg.

Es war ein emotionaler Abend mit hartem Streit: Das Nordkurier-Forum zum Thema „Russland – Freund oder Feind?“ im März. Nun gibt es die zweite „Redezeit“ zu einem nicht minder spannenden Thema – dem Wolf, der die Gesellschaft spaltet. Auf der einen Seite stehen die Landwirte, in deren Beständen der Räuber Jahr um Jahr mehr Schaden anrichtet. Auf der anderen Seite die Naturschützer, die sich darauf berufen, dass der Wolf seine angestammten Reviere früher auch in Westeuropa hatte und deshalb absoluten Schutz genießen muss. Dazwischen befindet sich Till Backhaus (SPD), der als Minister für Umwelt und Landwirtschaft in MV den Spagat wagen muss.

Er forderte jüngst im Bundesrat, den Schutzstatus’ des Wolfes zu ändern, um auffällige Tiere eher schießen zu können. Laut Bundesnaturschutzgesetz dürften streng geschützte Arten wie der Wolf erst dann getötet werden, wenn dadurch erhebliche landwirtschaftliche Schäden abgewendet werden können.

Bei unserem zweiten Nordkurier-Talk können Sie mitdiskutieren, wie es mit dem Wolf weitergehen soll. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 8. Mai, um 18.30 Uhr im Medienhaus des Nordkurier in Neubrandenburg (Engelsring 29) statt. Neben Backhaus haben Manfred Leberecht, Landwirt und Vizepräsident des Bauernverbandes MV, sowie Stefan Schwill, Landesvorsitzender des Naturschutzbundes MV, als Diskussionsteilnehmer zugesagt. Die Moderation wird Jürgen Mladek, Chefredakteur des Nordkurier, übernehmen.

Der Eintritt kostet 12,50 Euro. Aufgrund der begrenzten Platzzahl bitten wir um eine telefonische Anmeldung unter 0800 4575033.

 

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Kommentare (1)

Dann Bitteschön gebt auch Leuten die Möglichkeit mit zureden die sich die 12,50 Uhr nicht leisten können. In Torgelow war die Diskussion kostenlos! Warum nicht in Neubrandenburg? Der Nordkurier schuld daran? Gebt allen Menschen die Gelegenheit mit zu diskutieren!