Sponsor gesucht

Will denn niemand der Treptower Sporthalle einen Namen geben?

Anfang des Jahres hatte die Stadt Altentreptow eine Ausschreibung gestartet, um einen Sponsor für die die Mehrzweckhalle zu finden – bislang allerdings vergebens.
Wer wird am Ende das Namensrecht für die Mehrzweckhalle am Klosterberg in Altentreptow erhalten? Die Ausschreibung l&auml
Wer wird am Ende das Namensrecht für die Mehrzweckhalle am Klosterberg in Altentreptow erhalten? Die Ausschreibung läuft weiter. NK-Archiv
Altentreptow

Ob die Sportstätte am Klosterberg jemals einen neuen Namen bekommt, ist nach wie vor offen. „Bislang hat sich leider noch niemand auf die öffentliche Ausschreibung hin gemeldet. Wir hoffen aber natürlich, dass sich in der Region noch Sponsoren finden, die die Kinder-und Jugendarbeit in der Stadt fördern möchten“, wie Silvana Knebler gegenüber dem Nordkurier betonte.

Interessenten könnten sich also weiterhin mit einem schriftlichen Antrag an Bürgermeisterin Claudia Ellgoth, Rathausstraße 1, 17087 Altentreptow wenden. „Wir wollen richtige Sondierungsgespräche führen“, so Knebler. Die Entscheidung, welcher Name später die Halle zieren soll, liegt aber letztendlich in den Händen der Stadtvertreter.

Die Ausschreibung läuft unbefristet und basiert auf dem beschlossenen Haushaltssicherungskonzept 2020-2023 der Stadt Altentreptow, das bereits im Oktober des vergangenen Jahres von der Stadtvertretung beschlossen worden war. Mehrere Maßnahmen hatte die Verwaltung vorgeschlagen, die dabei helfen sollen, den defizitären Haushalt in den kommenden Jahren wieder auszugleichen.

Vertrag soll über fünf Jahre laufen

Für das Sponsoring der Kinder- und Jugendarbeit stellt die Stadt, wenn es soweit ist, vertraglich das Namensrecht an der Sporthalle dem jeweiligen Interessenten zur Verfügung. Anders gesagt: Ein Unternehmen überträgt seinen Namen auf das Gebäude und zahlt dafür eine vertraglich festgelegte Summe für eine bestimmte Dauer an die Stadt als Eigentümer der Sportstätte.

Letztere ist in den Kriterien, die in der Ausschreibung veröffentlicht sind, schon genannt. Für fünf Jahre soll der Sponsorenvertrag laufen. Wie hoch die zu zahlende Summe sein wird, muss sich zeigen. Klar ist aber: Es soll am Ende nicht einfach irgendein x-beliebiger Vorschlag den Zuschlag erhalten. „Der Name der Sportstätte muss schon mit dem Ansehen des Sports und der Stadt Altentreptow vereinbar sein“, erklärte die erste Stadträtin. Bezeichnungen, die dem sportlichen Gedanken zuwider laufen, sind demnach quasi ein Tabu. Die durch den Sponsor eingenommenen Gelder sollen ausschließlich für die Unterhaltung der Sportanlage und so der Förderung der Kinder- und Jugendarbeit zugutekommen. Ein Punkt, der explizit vertraglich festgeschrieben wird.

An eine Art Absicherung hat die Verwaltung ebenfalls gedacht. Denn für den Fall, dass ein Sponsor den Vertrag nicht einhalten sollte, kann die Übertragung des Namensrechts unverzüglich widerrufen werden, bevor die fünfjährige Laufzeit um ist. Gibt es bauliche Veränderungen am Gebäude für Werbemaßnahmen, müssen die nach Ablauf des Vertrages in jedem Fall zurückgebaut werden, heißt es in der Ausschreibung.

Es bleibt also abzuwarten, ob sich demnächst noch ein Vertragspartner findet. Für die Kinder-und Jugendarbeit wäre eine zusätzliche finanzielle Unterstützung auf jeden Fall mehr als wünschenswert.

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