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Windkraftgegner planen Demo

Die Altentreptower Wählergemeinschaft hat schon fast komplett bei einer Demo ihre Solidarität mit den vom Zielabweichungsverfahren, wo Windräder entstehen sollen, betroffenen Gemeinden bekundet.
Die Altentreptower Wählergemeinschaft hat schon fast komplett bei einer Demo ihre Solidarität mit den vom Zielabweichungsverfahren, wo Windräder entstehen sollen, betroffenen Gemeinden bekundet.
C. Weinreich

Wenn Energieminister Pegel in Neubrandenburg ein Forum zur Energiewende besucht, soll ihm ein kräftiger Wind entgegen wehen.

Am Donnerstag lädt die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung zu einem Bürgerforum zum Thema Energiewende nach Neubrandenburg ein. Wenn es nach Norbert Schumacher und Bernd Scholze geht, werden Energieminister Christian Pegel und die anderen Teilnehmer ab 17.30 Uhr vor dem Hotel am Ring mit einer Protestdemo gegen den weiteren Ausbau der Windkrafträder empfangen.

Schumacher wurde für das Aktionsbündnis gegen unkontrollierten Windkraftausbau in den Kreistag gewählt, Scholze wohnt in einem Dorf bei Altentreptow und ist als Nachbar einer Windkraftanlage direkt betroffen. Beide haben die Demonstration am Donnerstag organisiert.

„Wir verlangen, dass man sich ernsthaft mit uns und unseren Gedanken auseinandersetzt“, sagt Schumacher. Windkraft habe nicht nur positive Seiten. Neben der Verschandelung der Landschaft durch die bis zu 230 Meter hohen Windräder sei diese Art der Energiegewinnung eben nicht umweltfreundlich. Sie zerstörten Lebensräume und beeinträchtigen die Lebensqualität durch Infraschall, sagt Bernd Scholze. Wenn Minister Pegel die Energiewende „bürgernah, sozial und ökologisch verantwortlich nennt“, dann sei das nicht wahr. Sie hoffen am Donnerstag auf 200 bis 300 Demonstranten, die vor dem Hotel am Ring gegen die Energiepolitik des Landes protestieren.