BRANDSTIFTUNG

Wohnwagen mit Kindern in Neubrandenburg angezündet

Dreimal hat es in Neubrandenburg gebrannt - in einem Fall wurde ein Wohnmobil angezündet, in dem Menschen schliefen. Nur ein Passant verhinderte Schlimmeres. Es gibt einen Verdächtigen, der aber nicht in Haft kam.
Susanne Schulz Susanne Schulz
Der Wohnwagen wurde erheblich beschädigt.
Der Wohnwagen wurde erheblich beschädigt. Felix Gadewolz
Der bei vielen Neubrandenburgern beliebte Bücherbaum am Reitbahnsee wurde durch das gelegte Feuer stark beschädigt.
Der bei vielen Neubrandenburgern beliebte Bücherbaum am Reitbahnsee wurde durch das gelegte Feuer stark beschädigt. Mirko Hertrich
Neubrandenburg.

Ein Brandstifter hat in der Nacht zum Montag eine Spur der Zerstörung im Neubrandenburger Reitbahnviertel hinterlassen. Dabei waren auch Menschenleben in Gefahr. Verdächtigt wird ein 23-Jähriger, der der Polizei an allen drei Tatorten auffiel.

Auf dem Parkplatz bei der Wasserskianlage hatte ein Spaziergänger auf nächtlicher Runde mit seinem Hund Feuer an einem Wohnmobil  bemerkt. Sein Klopfen weckte drei Personen - darunter zwei Kinder im Alter von 11 und 17 Jahren - , die in dem Wagen geschlafen hatten und sich zum Glück unverletzt befreien konnten. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge war der Wohnwagen im hinteren Bereich angesteckt worden. Die Außenhülle wurde auf einer Fläche von etwa 50 mal 120 Zentimetern beschädigt, der Schaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt.

23-Jähriger unter Verdacht

Während der Anzeigenaufnahme vor Ort bemerkten die Beamten ein Feuer am anderen See-Ufer, nahe der Arche N, an der drei Meter hohen Büchersäule. Wahrscheinlich seien die Bücher angezündet worden, sodass das Feuer dann auf die Statue übergriff.

Kurz nach Beendigung der dortigen Löscharbeiten wurde auch noch der Brand einer leerstehenden Gartenlaube am Verbindungsweg zwischen Reitbahnsee und Reitbahnweg gemeldet. Auch hier war das Feuer offenbar vorsätzlich gelegt worden – und das wohl nicht zum ersten Mal, wie ältere Brandspuren zeigten.

Aufgefallen war unterdessen ein junger Mann, der sich an allen drei Tatorten aufhielt, Fragen stellte und zudem Gegenstände bei sich hatte, die zum Legen der Brände geeignet waren. Der 23-Jährige wurde vorläufig festgenommen, nach einer Vernehmung indessen in Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt. Ermittelt wird gegen ihn nicht nur wegen schwerer Brandstiftung, sondern auch wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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Kommentare (12)

Lieber NK, hier hätte mich natürlich interessiert welche Nationalität der Täter hat. In anderen Artikeln scheint das ja auch unglaublich wichtig zu sein... Siehe Artikel über Steinwurf auf Bahn.... Ich finde ja, dieses Vergehen (RB-See) ist weitaus massiver... War doch sicherlich wieder so ein hellhäutiger "Deutscher". Ähnlich wie bei den ganzen Artikeln, wo irgendwelche Autofahrer besoffen ihr Gefährt bewegen..., die sind eine viel größere Gefahr für unsere Sicherheit!

Leider wird hier nicht wirklich farbenblind recherchiert und geschrieben. Die üblichen Scharfmacher und rechten Trolle sitzen natürlich längst bereit, ihre Fremdenfeindlichkeit bei Bedarf abzufeuern. Vielleicht sitzt aber auch noch der Dämpfer, daß der liebe Augustin, sogar der AfD zu rechts ist...
Schönen Abend

Tja Genosse simsalabim, sie haben von mir kürzlich Sachlichkeit gefordert, daß scheint offenbar für sie nicht zu gelten. Sie bezeichnen hier wieder alle die nicht mit ihrer Meinung gleich gehen als Rechte Scharfmacher und Trolle . Aber das ist ja typisch für euch linke Hetzer.
Von anderen fordern, aber selbst nicht der gleichen tun.
Und noch eins , die AFD wird sich so nach und nach von den " Nazis " trennen, da können sie sich sicher sein.

Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte! (Zitat Max Lieberman angesichts des Fackelzuges der Nazis am 30. Januar 1933).

Es nützt nix zu kotzen, sondern mal in das Gesetz schauen. Da stehen explizit die Haftgründe drin. § 112 StPO , Fluchtgefahr, Verdunklungsgefahr und Wiederholungsgefahr eines Verbrechens und es muss ein d r i n g e n d e r Tatverdacht bestehen. Vielleicht fehlt es aber am d r i n g e n d e n Tatverdacht
Alles andere wäre für die Beamten und dem Staatsanwalt Freiheitsberaubung!!!!!!!!!!!!
Klingt komisch, ist aber so.
Eine Änderung kann nur der Gesetzgeber beschliessen, in diesem Fall die Legislative( Bundestag).
Da die Damen und Herren aber mit anderen Dingen beschäftigt sind, sehe ich da kaum eine Chance.

sie das die menschen grundsätzlich gut oder böse sind........dumm grundsätzlich dumm
hoffe die fragen sind beantwortet

Syntax

Ja die Nationalität würde mich genauso interessieren. Aber denken sie nicht, dass Flüchtlinge keine Autos fahren. Jüngst sind 3 von ihnen in Pasewalk nach einen Unfall im gestohlene Fahrzeug geflüchtet. Interessant wäre auch, wieso der NK das Alter der Opfer im Wohnmobil weglässt. Das wird nämlich von der Polizei mit 11, 17 und 42 Jahren angegeben.

Ernsthaft jetzt? Nur durch glückliche Umständen blieben die 3 im Wohnwagen am Leben. Im Drogenrausch zuendelt dieser 23jaehrige und gefährdet Menschenleben. Und der zuständige Staatsanwalt sieht weder Flucht- noch Verdunkelungsgefahr oder Wiederholungsgefahr. in welcher Welt lebt dieser Staatsanwalt. Waere der Verdächtigte einer vom NSU waere Hausdurchsuchung, Staatsschutz und 10 Jahre Knast das minimum.

Ernsthaft jetzt? Nur durch glückliche Umständen blieben die 3 im Wohnwagen am Leben. Im Drogenrausch zuendelt dieser 23jaehrige und gefährdet Menschenleben. Und der zuständige Staatsanwalt sieht weder Flucht- noch Verdunkelungsgefahr oder Wiederholungsgefahr. in welcher Welt lebt dieser Staatsanwalt. Waere der Verdächtigte einer vom NSU waere Hausdurchsuchung, Staatsschutz und 10 Jahre Knast das minimum gewesen. Hab aber auch kein Jura studiert und der Gleichbehandlungsgrundsatz gilt wohl nur für Volksdeutsche.

#MICABALLHORN # Worin liegt der Sinn seine Meinung gleich 4 (vier) mal zu posten? Mit Volksdeutschen hat das nix zu tun. Man kann aber seine Verschwörungstheorien freien Lauf lassen.
Da verwechseln sie aber etwas ganz gehörig. Die Politik hat die Haftgründe vorgegeben und nicht der Staatsanwalt.
Außerdem geht aus dem Artikel l e i d e r nicht hervor, ob der Staatsanwalt nicht doch beim Haftrichter ein Haftbefehl beantragt hat. Diese Kritik geht an die Redaktion.

Eigentlich kennzeichnet die Redaktion es immer, wenn sie im nachhinein Artikel verändert.