Etwa 60 Menschen verloren bei dem Brand ihre Bootsschuppen samt allem, was in ihnen lagerte.
Etwa 60 Menschen verloren bei dem Brand ihre Bootsschuppen samt allem, was in ihnen lagerte.
Die Polizei hofft auf weitere Erkenntnisse durch das Videomaterial, das während der Löscharbeiten angefertigt wurde.
Die Polizei hofft auf weitere Erkenntnisse durch das Videomaterial, das während der Löscharbeiten angefertigt wurde. Felix Gadewolz
Bootsschuppen-Brand

▶ Wurde der Brandstifter von Neubrandenburg gefilmt?

Tage nach dem Brand von 60 Bootsschuppen am Oberbach sammelt die Polizei eifrig Video- und Fotomaterial. Womöglich, um den Brandstifter darauf zu entdecken?
Neubrandenburg

Etwa 14 E-Mails von drei Hinweisgebern mit viel Bildmaterial zum Bootsschuppenbrand sind mittlerweile bei der Polizei eingegangen. Das sagte Polizeisprecher Alexander Gombert auf Nordkurier-Anfrage.

Die Ermittler hatten am Dienstag, fünf Tage nach dem verheerenden Brand am Oberbach mit einem geschätzten Schaden von 1,2 Millionen Euro, Zeugen dazu aufgerufen, gemachte Videos und Bilder bereitzustellen. In der Hoffnung, den mutmaßlichen Brandstifter auf einem der Videos zu entdecken, wie er sich das Ergebnis seiner Tat begutachtet? Dazu äußerte sich Sprecher Gombert nicht, es gehe um „neue Ermittlungsansätze”, betonte er.

[Video]

60 Zeugen befragt

Die Ermittlung zu der möglichen Brandstiftung in den Morgenstunden des 5. Mai seien derzeit priorisiert. Die Polizei habe extra mehrere Beamte zusammengezogen, die an dem Fall arbeiten, sagte der Sprecher weiter.

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Dabei gehe es auch um den Ermittlungsaufwand. Immerhin müsse nun das bereits eingegangene Material gesichtet werden, 60 Geschädigte und weitere Zeugen müssten befragt werden.

 

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