Auf dem Datzeberg hatten sich am Wochenende zahlreiche Leute versammelt, um ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen. 
Auf dem Datzeberg hatten sich am Wochenende zahlreiche Leute versammelt, um ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen.  Paulina Jasmer
Auf dem Datzeberg hatten sich am Wochenende zahlreiche Leute versammelt, um ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Foto: P. Jasmer
Auf dem Datzeberg hatten sich am Wochenende zahlreiche Leute versammelt, um ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Foto: P. Jasmer
Demo auf dem Datzeberg

Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit

Die angekündigte Demonstration von „Neubrandenburg bleibt bunt“ und „Neubrandenburg Nazifrei“ hat etwa 150 Teilnehmer angelockt. Unter ihnen auch Datzeberger, die nach einem Brandanschlag ein Zeichen setzen wollten.
Neubrandenburg

Gut 150 Einwohner sind einer Einladung der Bündnisse „Neubrandenburg bleibt bunt“ und „Neubrandenburg Nazifrei“ gefolgt und haben sich auf dem Platz der Familie auf dem Datzeberg eingefunden, um dort ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichekeit zu setzen. Grund für die Zusammenkunft war der Brandanschlag in einem Hausaufgang in der Alfred-Haude-Straße am ersten Oktoberwochenende. Vor der Wohnungstür einer siebenköpfigen syrischen Familie war Sperrmüll angezündet worden. Die Neubrandenburger Berufsfeuerwehr löschte das Feuer mit einem Großeinsatz. Sie hatte insgesamt zwölf Bewohner des Aufgangs aus ihren Wohnungen gerettet. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Ob es sich um einen fremdenfeindlichen Hintergrund handelt, stehe nicht fest, sei aber „sehr wahrscheinlich“, hieß es.

Die Einladung der Bündnisse sollte nach eigenen Angaben den Bewohnern des Datzebergs gelten. Man wollte ihnen einen Raum geben, über den Anschlag zu sprechen und ein Zeichen für Weltoffenheit und Solidarität zu setzen. Dies geschah auch mit einer Demonstration durchs Wohngebiet.

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