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Zum Brückentag gibt es wieder zwei Wege aus der City

Bevor die Autos die Innenstadt wieder über die Große Wollweberstraße verlassen können, werden dort noch Fugen in den Asphalt geschnitten und anschließend gegossen.
Bevor die Autos die Innenstadt wieder über die Große Wollweberstraße verlassen können, werden dort noch Fugen in den Asphalt geschnitten und anschließend gegossen.
A. Brauns

Dank des Reformationstages werden sich viele Menschen in der kommenden Woche ein verlängertes Wochenende gönnen – und den Freitag vielleicht zum Einkaufen nutzen. Für Autofahrer dürfte es entspannter werden, denn dann ist die Große Wollweberstraße wieder offen.

Autofahrer können aufatmen, Gewerbetreibende werden es mit Freude vernehmen. Rechtzeitig zum Brückentag am Freitag wird die zweite Ausfahrt aus der Innenstadt in Neubrandenburg wieder geöffnet. Neben den fleißigen Bauarbeiten hat auch die milde Witterung geholfen, dass der Wunschtermin gehalten werden konnte. „Im Laufe des Mittwochs werden wir die Baustelle so umorganisieren, dass man wieder von der Großen Wollweberstraße auf den Ring fahren kann“, sagt Jens Krage, Leiter des Straßenbauamtes Neustrelitz. Damit dürfte sich die Lage in der City und auf dem Ring insbesondere zu den Stoßzeiten deutlich entspannen.

Zur Zeit bekommt der Asphalt Dehnungsfugen, am Montag sollen die Markierungsarbeiten beginnen. Am Mittwoch werde man auch die Ampelanlage wieder in Betrieb nehmen, so Krage. Allerdings nicht komplett, denn die Bauarbeiten in der Schillerstraße im Auftrag der Stadt dauern an. Dort hofft man bis Ende November fertig zu werden, erklärt Projektleiter Toralf Unger vom Städtischen Immobilienmanagement. 

Auch an der Ringbaustelle bleiben nach der Öffnung der Ausfahrt noch Restarbeiten. Für Nebenanlagen wie Geh- und Radwege, Böschung, Bankette und Rasenansaat werden man bis Mitte November brauchen, meint Jens Krage. Dafür benötige man auch noch eine Zeit lang die Außenspur des Rings. 

Für die Bauleute geht eine Baustelle zu Ende, an der sie sich von genervten Anwohnern, Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmern eine Menge kritischer Bemerkungen anhören mussten. „Das Verständnis lässt zu wünschen übrig. Wir sind froh, wenn wir keinen Tadel kriegen. Lob kriegt man nicht in dieser Welt“, meint Jörn Ulrich, Bauleiter der Firma Koch aus Malchin, die Generalauftragnehmer am Ring und in der Schillerstraße ist. Dabei habe es nie Stillstand gegeben. Man habe Urlaubspläne umgestellt, keine Brückentage genehmigt, damit es durchgehen konnte, so Ulrich.