SANIERUNGSARBEITEN IN NEUBRANDENBURG

Zwei Ausfahrten aus der Oststadt ab Montag dicht

Für drei Tage haben es Autofahrer schwer, aus der Neubrandenburger Oststadt heraus und auch hinein zu kommen. Zwei Ausfahrten werden gesperrt, auf der Bundesstraße 104 geht es zum Teil nur einspurig voran.
Mirko Hertrich Mirko Hertrich
Die Anbindung an die B 104 von der Einsteinstraße aus ist von Montag an wegen Sanierungsarbeiten für drei Tage komplet
Die Anbindung an die B 104 von der Einsteinstraße aus ist von Montag an wegen Sanierungsarbeiten für drei Tage komplett für den Autoverkehr gesperrt. Mirko Hertrich
Neubrandenburg.

Anfang kommender Woche müssen sich Autofahrer und Buspassagiere in Neubrandenburg auf längere Wege und Verkehrsbehinderungen im Osten der Stadt einstellen. Grund ist die schrittweise Sanierung mehrerer Einzelflächen der B104 auf der Woldegker Straße. Dabei wird die Asphaltdeckschicht abgefräst und wieder neu eingebaut, wie das Straßenbauamt Neustrelitz informierte. Die 100.000 Euro teure Baumaßnahme im Zuge der Instandhaltungsmaßnahmen an Bundes- und Landesstraßen läuft von Montag bis Mittwoch.

Nur jeweils ein Fahrstreifen steht zur Verfügung

Aufgrund der Bauarbeiten muss die Rampe zur B104 am Kaufland inklusive Bushaltestelle sowie die Anbindung der Einsteinstraße an die B104 voll gesperrt werden. Damit sind zwei Abfahrten aus der Oststadt dicht. Die Rampe hinterm Kaufland führt vom Juri-Gagarin-Ring auf die Bundesstraße und kann nur von Autofahrern genutzt werden, die über die Straße Am Neuen Friedhof kommen. Die Abfahrt auf die B104 unter der Hochbrücke in Richtung Neubrandenburg kann während der Bauarbeiten weiter genutzt werden. Mit der Sperrung der Anbindung Einsteinstraße fällt für drei Tage allerdings eine Anbindung in beide Richtungen weg.

Auch wer den Bereich auf der B104 passieren möchte muss mit Verkehrseinschränkungen rechnen. Denn auf der Woldegker Straße wird während der Bauarbeiten sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts lediglich ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

Wer von der Oststadt aus in Richtung Friedland oder umgekehrt – etwa zum Klinikum – fahren möchte, muss zudem einen längeren Weg durch Neubrandenburgs größtes Standviertel mit seinen 13.000 Einwohnern einplanen. Aufgrund der Vollsperrungen erfolgt eine innerörtliche Umleitung über Juri-Gagarin Ring sowie Ziolkowskistraße und Fritscheshofer Straße. Dort kann man dann auf die Bundesstraße fahren.

Oststadt-Linie 4 besonders stark betroffen

Noch massiver als für die Autofahrer werden die Einschränkungen während der Baumaßnahmen für die Nutzer der Stadtbusse. Betroffen ist die Oststadt-Linie 4, wie die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB) mitteilen. Für die Dauer der Baumaßnahme können in Richtung Koszaliner Straße die regulären Haltestellen „B 104“, „Einsteinstraße“ und „Ziolkowskistraße“ nicht bedient werden. Die Ausweichstrecke der Linie 4 führt über die Haltestelle „Juri-Gagarin-Ring“ und eine Ersatzhaltestelle in der Ziolkowskistraße. Diese befindet sich gegenüber der Haltestelle „Ziolkowskistraße“ in Richtung ZOB. Die Haltestellen „B104“ und „Einsteinstraße“ fallen in diesem Zeitraum ersatzlos weg. Das Straßenbauamt Neustrelitz sowie die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe bitten um Verständnis für die Verkehrseinschränkungen.

Nach Aufhebung der Sperrung sind noch Anschlussarbeiten notwendig. Für Markierungsarbeiten und die Anpassung der Schachtabdeckung wird in den jeweiligen Teilbereichen die Hälfte der Fahrbahn gesperrt.

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Kommentare (1)

hat wohl ein Problem mit Auto fahrer. Kann man nicht erstmal ein paar baustellen in NB fertig stellen bevor man für weitere verkehrsbehinderungen sorgt ? Neubrandenburg ist aktuell die reinste Katastrophe was baustellen angeht und das natürlich in der Haupt Urlaubszeit wo auch viel verkehr durch die Stadt rollt