Der Mann lieferte sich mit der Polizei eine Verfolgungsjagd.
Der Mann lieferte sich mit der Polizei eine Verfolgungsjagd. © AA+W - stock.adobe.com
Verbotenes Rennen

Polizei beendet filmreife Verfolgungsjagd auf spezielle Weise

Ein 35-Jähriger hat bei Woldegk versucht, die Polizei abzuschütteln. Statt bei einer Verkehrskontrolle anzuhalten, gab der Uckermärker Gas.
Woldegk

Zwischen Woldegk und Göhren hat die Polizei einen flüchtigen Autofahrer gestellt. Der Vorfall ereignete sich bereits am späten Freitagabend, wie eine Polizeisprecherin auf Nordkurier-Nachfrage am Dienstag mitteilte. Demnach floh der 35-Jährige gegen 21.15 Uhr vor einer Kontrolle. Mit überhöhter Geschwindigkeit und rücksichtloser Fahrweise versuchte der Mann aus der Nordwestuckermark zu flüchten.

Offenbar mehrere Gründe für die Flucht

Die Polizei nahm die Verfolgung auf. Mehrere Streifenwagen waren im Einsatz. Schließlich konnte seine Weiterfahrt durch den Einsatz eines sogenannten Stop-Stick verhindert werden. Dabei handelt es sich um eine Art Nagelsperre, die die Reifen beschädigt.

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Dem Fahrer wird nun ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen vorgeworfen. Damit aber nicht genug: Er muss sich zudem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten. Auch waren bei dem Mann illegale Drogen und Alkohol mit im Spiel; ein Alkoholtest ergab einen Wert von 0,44 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde daher angeordnet. Schließlich haben die Beamten auch noch Betäubungsmittel bei dem Verkehrsrowdy gefunden.

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