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1,0 für Kiefernheide

Das ist Alexanders Plan für den Innenhof des Maxim-Gorki-Rings in Kiefernheide: Bäume, ein Spielplatz, Mietergärten und ein integrierter Garagenkomplex.
Das ist Alexanders Plan für den Innenhof des Maxim-Gorki-Rings in Kiefernheide: Bäume, ein Spielplatz, Mietergärten und ein integrierter Garagenkomplex.
Nordkurier

Der angehende Landschaftsarchitekt Alexander Rommel hat sich Gedanken gemacht, wie das Neustrelitzer Plattenbaugebiet schöner werden kann.

Das kommt nicht so oft vor, dass sich ein junger Mensch Gedanken macht über ein Wohngebiet. Dass er Ideen anbringt, wie das Wohngebiet schöner werden kann. Alexander Rommel ist so ein junger Mensch. Der 24-Jährige hat gerade an der Fachhochschule Neubrandenburg seine Masterarbeit verteidigt. Mit 1,0! "Zwischen den Platten" heißt das Ergebnis seiner wissenschaftlichen Untersuchungen. Rommel hat sich im Studiengang Landschaftsarchitektur und Umweltgestaltung mit der Entwicklung von Freiflächen im Neustrelitzer Stadtteil Kiefernheide beschäftigt.

Kommentare (1)

Zunächst einmal finde ich die Gestaltung von Herrn Rommel sehr gelungen. Bedenken sehe ich als Mieter in der Straße meiner Meinung in den Mietergärten und Garagen, sofern eine Solche Gestaltung umgesetzt werden würde. Wenn es Gartenanlagen geben würde, muss auch die Rauchentwicklung (Verbrennungen/Grillabende) in Betracht gezogen werden. Diese sind als Mieter nicht hinnehmbar, denn selbst der Geruch aus den Gärten z.B. in der Kirchenallee bei Verbrennung ist sehr unangenehm, sodass wir die Fenster schließen müssen. Wie würde es also sein, wenn die Gärten "vor der Haustür" sind. Auch die Garagen halte ich für problematisch. Laut den Plan von Herrn Rommel wurden diese auf bereits vorhanden Parkflächen errichtet. Dies wäre meiner Meinung nach fehl am Platz, da schon so zu wenig eigentliche Parkflächen existieren, sei es für Anwohner oder Besucher. Vor allem aber die aktuell immer noch fehlende Spielmöglichkeit für die "Kleinen", wo "früher" das Schiff stand ist sehr Schade, denn gerade dort hat man seine Kinder als Anwohner am Besten im Blick. Auch befinden sich im Sand viele Scherben und wer weiß was noch für Gegenstände, sodass ich mein Kind selbst aktuell nicht alleine darin spielen lassen würde. Der defekte "Springbrunnen" ist auch kein Schönheitblick des Platzes. Passieren scheint bei den letzten genannten Punkte aber auch nichts. Dennoch finde ich den Plan von Herrn Rommel eine sehr schöne Gestaltung und hoffe als Mieter das hoffentlich in absehbarer Zeit etwas ergibt.