RASSISTISCHE ÜBERGRIFFE

17-Jähriger wurde zum zweiten Mal zum Opfer

Bei dem Jugendlichen, der am Wochenende rassistisch beschimpft wurde, handelt es sich um das gleiche Opfer, das schon eine Woche zuvor ganz in der Nähe überfallen wurde.
Tobias Lemke Tobias Lemke
Die Polizei ermittelt nach rassistischen Übergriffen auf einen Jugendlichen (Symbolbild).
Die Polizei ermittelt nach rassistischen Übergriffen auf einen Jugendlichen (Symbolbild).
Neustrelitz.

Bei dem 17-Jährigen, der am Wochenende in Neustrelitz aufs Übelste beschimpft wurde, handelt es sich um den selben Jugendlichen, der auch schon eine Woche zuvor am Glambecker See angegriffen wurde. Das teilte am Montag Nicole Buchfink vom Polizeipräsidum in Neubrandenburg mit. Ein Zusammenhang beider Straftaten sei bisher jedoch nicht erkennbar, erklärte sie. Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen. In Rahmen der Vernehmung werden dem Jugendlichen auch Hilfsangebote von Verein LOBBI unterbreitet.

In der Nacht zu Sonnabend wurde der 17-jährige Deutsche zusammen mit seinen Begleitern von einem 32-jährigen Radfahrer in der Louisenstraße rassistisch beschimpft. Erst eine Woche zuvor war er ganz in der Nähe am Glambecker See von einer mehrköpfigen Tätergruppe aus dem Hinterhalt überfallen worden. Die Gruppe schubste den Jungen zu Boden und trat auf ihn ein, wobei er sich leichte Verletzungen zuzog.

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