BAUMFÄLLUNGEN

19 Pappeln müssen bei Priepert der Straße weichen

Junge Alleebäume sollen an der Straße nach Radensee die alten Bäume ersetzen, weil diese sonst weiter die Fahrbahn beschädigen würden.
Fällarbeiten haben am Freitag bei Priepert stattgefunden.
Fällarbeiten haben am Freitag bei Priepert stattgefunden. Tobias Lemke
Priepert.

An den Pappeln entlang der Straße zwischen Radensee und Priepert nahe Fürstenberg/Havel muss jetzt die Motorsäge angelegt werden. Die Bäume werden im Auftrag der Gemeinde gefällt. Für Ersatz werde aber gesorgt und das, obwohl eine Ausgleichsmaßnahme für die Arbeiten nicht nötig wäre, teilt Prieperts Bürgermeister Manfred Giesenberg mit.

Insgesamt 19 Pappeln verschwinden an der Verbindungsstraße nach Radensee. Zudem lasse die Agrargenossenschaft Wesenberg im Zuge der Fällarbeiten noch instabil gewordene Bäume an ihren bewirtschafteten Flächen bei Priepert wegnehmen, wie Norbert Stier von der Agrargenossenschaft erklärte. Die Arbeiten werden vom Forstbetrieb Andreas Kühne aus Gransee ausgeführt.

Bäume galten als natürlicher Windschutzstreifen

Was die Pappeln an der Straße betrifft, so haben deren Wurzeln zunehmend Schäden im Asphalt verursacht. „Wir wollen die Straße demnächst aber ausbessern“, sagt Bürgermeister Giesenberg. Die alten Pappeln hatten keinen Status als Alleebaum, sondern galten als natürlicher Windschutzstreifen. Ausgleichspflanzungen seien damit nicht nötig.

Trotzdem wird die Straße rund 30 junge Bäume erhalten. Es sollen ortstypische Sorten gepflanzt werden. Die Pflanzarbeiten seien eine Ausgleichsmaßnahme des Investors, der in Priepert das neue Baugebiet „An der Lang“ erschließt.

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