MUSIKFESTIVAL

▶ Erste Videos und Bilder vom 3000 Grad-Festival in Feldberg

5000 Gäste werden bis zum Freitagabend in Feldberg erwartet. Die Helfer sind mit den letzten Arbeiten beschäftigt. Hier die ersten Bilder und Videos.
Susanne Böhm Susanne Böhm
Kurze Teambesprechung, dann gehen die Aufbauarbeiten weiter.
Kurze Teambesprechung, dann gehen die Aufbauarbeiten weiter. Susanne Böhm
Schlange stehen heißt es am Einlass.
Schlange stehen heißt es am Einlass. Susanne Böhm
Ein Herz für die Feldberger Seenlandschaft: Es darf gespendet werden.
Ein Herz für die Feldberger Seenlandschaft: Es darf gespendet werden. Susanne Böhm
Kunstvolle Aufbauten sorgen für Atmosphäre.
Kunstvolle Aufbauten sorgen für Atmosphäre. Susanne Böhm
Am Arbeitsamt erfahren die Helfer, was zu tun ist.
Am Arbeitsamt erfahren die Helfer, was zu tun ist. Susanne Böhm
Die Bühnen sehen teilweise recht wild aus.
Die Bühnen sehen teilweise recht wild aus. Susanne Böhm
Feldberg.

Die Anreisewelle zum 3000 Grad-Festival in Feldberg hat am Freitag Fahrt aufgenommen. Rund 300 Helfer waren bereits am Donnerstag eingetroffen. Bis Sonnabend werden in der Kieskuhle knapp 5000 Partygäste erwartet. Das vergleichsweise kleine Festival mit fast schon familiärer Atmosphäre erfreut sich bei seiner neunten Auflage weiterhin ungebrochener Beliebtheit. Bis auf wenige Reste sind alle Tickets ausverkauft. Bei einigen Besuchern war die Vorfreude so groß, dass sie bereits am Donnerstag anreisten, als der Platz noch gar nicht freigegeben war.

25 Euro extra zahlen

Sie schlugen zunächst in Feldberg rund 35 Lager auf, berichtete Veranstalter Ronny Mollenhauer vom Verein „3000 Grad Musik und Kultur“ und dem Unternehmen Acker Records. Helfer vom Festivalteam fuhren zu jedem einzelnen Lager im Ort und ermunterten die Camper, auf den Festivalparkplatz oder die umliegenden Zeltplätze umzuziehen. Wer auf dem Parkplatz an der Kieskuhle die Nacht verbringen wollte, musste 25 Euro extra zahlen. „Lehrgeld“, sagte Ronny Mollenhauer scherzhaft. Als am Freitag Punkt 9 Uhr die Einfahrt geöffnet wurde, standen schon viele Festivalmobile Schlange. Stoßstange an Stoßstange schoben sie sich auf die Wiese. Ordner wiesen jedem den passenden Platz zu. In der Kieskuhle liefen währenddessen die letzten Aufbauarbeiten. Die Stimmung war entspannt – gechillt, wie manche Festivalgänger wohl sagen würden. Die Anreisenden blieben im Stau cool und auch die Helfer wurden trotz Aufbau-Endspurt nicht hektisch. Festival-Atmosphäre schon, bevor das Festival überhaupt begonnen hatte. Ronny Mollenhauer war am Vormittag allerdings angespannt. Er ist einer derjenigen, auf denen die Verantwortung lastet. Trotz seiner neun Jahre Erfahrung als Festivalveranstalter kam keine Routine auf. „Wir machen ja jedes Jahr etwas Neues. Das hält einen auf Trab.“ Von jeher aufwendig waren die Lärmschutzvorrichtungen. Auch in diesem Jahr wurden wieder 250 Wassertanks aufgebaut, die einen Großteil des Schalls abfangen. Erstmals kommt zusätzlich eine neue Technik zum Einsatz. „Wir werden sehen, wie gut die funktioniert.“

Party geht los

Um 16 Uhr begann dann die Party. Bands und Künstler mit Namen wie Amu Amu, Huaira, Guacayo, Wooden Peak und Parra For Cuva gaben den Startschuss für ein unvergessliches Festivalwochenende. Auf mehreren Bühnen in der Kiesgrube und an Außenstandorten wie der Lackbude und dem Schrottplatz treten die Künstler auf. Für die Bildung werden Workshops mit Titeln wie „Erde ist kostbar und schön: Malen mit Erdfarben“ oder Vorträge wie „Teilen: Durch Konsum die Welt verbessern“ angeboten. Die Solidarische Landwirtschaft aus Klein Trebbow stellt ihr System von umweltfreundlichem Ackerbau und Viehzucht vor. An acht verschiedenen Aktionsorten gibt es bis Sonntag etwas zu hören und zu sehen. Und auch dazwischen laden fantasie- und humorvoll gestaltete Stände zum Schauen und Kosten ein.

Vegane, vegetarische und auch Fleischgerichte im Angebot

Zu essen gibt es von veganen und vegetarischen Speisen bis hin zum Fleischgericht alles, was das Partyvolk begehrt. Auf Müll wird, so gut es geht, verzichtet, Ressourcen werden geschont. „Wir haben ein Mehrwegsystem. Alles wird gespült. Eine Bühne wird mit Solarstrom betrieben. Auch auf dem Campingplatz haben wir mittlerweile Solarstrom.“ „Gutes tun und Spaß dabei“, so könnte das Festivalmotto lauten. „Wir überlegen immer, was kann man alles besser machen und glauben an die Utopie einer besseren Welt.“

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