ABRISS

Alte Turnhalle in Mirow macht Platz für eine neue

Die Turnhalle an der Grundschule Regenbogen hat ausgedient. Nun werden die Mauern eingerissen und zu Schutt verarbeitet.
In Mirow haben die Abrissarbeiten an der alten Sporthalle begonnen. Den Startschuss zu den Abbrucharbeiten gaben jetzt Henry T
In Mirow haben die Abrissarbeiten an der alten Sporthalle begonnen. Den Startschuss zu den Abbrucharbeiten gaben jetzt Henry Tesch und Heiko Kruse. Mit dabei war auch Bürgermeisterkollege Steffen Rißmann aus Wesenberg. (in den Fenstern von rechts nach links). Stadt Mirow
Mirow.

Stück für Stück verschwindet derzeit die Mirower Turnhalle. Der marode Bau wird dieser Tage dem Erdboden gleichgemacht, um Baufreiheit für eine neue Sporthalle zu schaffen. Heiko Kruse (CDU), Amtsvorsteher in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte, und Mirows Bürgermeister Henry Tesch (CDU) gaben jetzt gemeinsam den Startschuss für die Abbrucharbeiten. Abriss und Neubau-Vorhaben sind ein Gemeinschaftsprojekt des Amtes als Träger der benachbarten Grundschule „Regenbogen“ und der Stadt Mirow.

Im März hatten die Arbeiten zur Entkernung des Gebäudes stattgefunden. Gut erhaltene Sportgeräte wurden eingelagert beziehungsweise einige Sachen an die Bildungseinrichtung nach Seewalde abgegeben. Neben dem Abrissbagger haben zudem schon weitere Baumaschinen vor Ort das Sagen. So sei ebenfalls mit Tiefbauarbeiten zur Erschließung des Baufelds begonnen worden, erklärte Tesch. Bevor die neue Sporthalle errichtet werden kann, muss unter anderem ein Kanal verlegt werden.

Abriss und Neubau kosten fast fünf Millionen Euro

Amtsvorsteher Kruse und Bürgermeister Tesch betonen, dass der Start der Bauarbeiten ein wichtiges Signal in Krisenzeiten sei. „Wir wollen zeigen, dass es losgeht und dass wir im Zeitplan bleiben wollen“, erklärten beide Kommunalpolitiker. Denn erste Anläufe für eine neue Turnhalle hatte es bereits vor einigen Jahren gegeben. Letztlich hatte es nun im Vorjahr mit den Finanzierungszusagen und allen nötigen Genehmigungen geklappt.

Gebaut wird eine neue Zweifelderhalle, die sich durch eine Trennwand für eine parallele Nutzung aufgliedern lässt. Als Veranstaltungshalle ist der Neubau weniger gedacht. Dennoch wird es Zuschauerränge mit Platz für mehr als 100 Menschen geben. Der Neubau wird mehr Fläche einnehmen als das Vorgängermodell aus DDR-Zeiten. Die Schäden und der Investitionsstau an der alten Halle wurden als zu groß eingestuft. Eine Sanierung des Gebäudes kam daher nicht infrage.

Das Land unterstützt den Neubau mit Sonderbedarfszuweisungen in Höhe von 1,64 Millionen Euro. Weitere Fördermittel kommen zudem vom Sozialministerium und vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Dennoch haben die Stadt Mirow und das Amt als Träger der Grundschule, zu der die Halle gehört, einen enormen Eigenanteil von mehr als zwei Millionen Euro zu stemmen. Denn fast fünf Millionen Euro werden Abriss und Neubau nach derzeitigem Kenntnisstand wohl kosten. Die Fertigstellung der Halle solle möglichst im Sommer kommenden Jahres gefeiert werden. Zumindest lautet der Terminplan vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie entsprechend.

 

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Mirow

Kommende Events in Mirow (Anzeige)

zur Homepage