Drogendealer-Urteil

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Angeklagter aus Wesenberg legt Revision ein

Gegen sein Urteil hat ein Wesenberger Revision eingelegt. Er war vom Landgericht Neubrandenburg wegen Handel mit Drogen zu vier Jahren Haft verurteilt worden.
Gegen sein Urteil hat ein Wesenberger Revision eingelegt. Er war vom Landgericht Neubrandenburg wegen Handel mit Drogen zu vier Jahren Haft verurteilt worden.
Tobias Lemke

Der Prozess um einen jungen Wesenberger, dem der Handel mit Drogen vorgeworfen wurde, geht weiter. Er hat Rechtsmittel gegen das Urteil vom 2. August eingelegt.

Das Urteil gegen einen 30-jährigen Wesenberger steht noch nicht abschließend fest. Der Mann, dem der Handel mit Drogen vorgeworfen wurde und der deshalb vor dem Landgericht in Neubrandenburg stand, hat Revision eingelegt. Das teilte auf Nordkurier-Nachfrage Gerichtssprecher Carl Christian Deutsch mit. Demnach habe als nächst höhere Instanz nun der Bundesgerichtshof zu überprüfen, ob das Urteil vom hiesigen Landgericht ordnungsgemäß sei. Üblicherweise passiere dies innerhalb von neun Monaten, so Deutsch.

Der Prozess gegen den jungen Mann war am 2. August vor dem Neubrandenburger Landgericht zu Ende gegangen. Er wurde zunächst zu vier Jahren Haft verurteilt. Seit Oktober vergangenen Jahres stand der Angeklagte in dem Fall vor Gericht. Ihm wurde der Handel mit illegalen Amphetaminen vorgeworfen, die er sich im Darknet besorgt haben soll. Bei der Urteilsverkündung hieß es, es sei der Weiterverkauf von 3,5 Kilogramm Drogen nachgewiesen worden.