VANDALISMUS

Attacke auf Neustrelitzer Modegeschäft

Die Ladentür des Modegeschäftes Antlitz war gerade neu, da wurde sie bereits zerstört. Solche Vorfälle sind schon häufiger in der Straße registriert worden.
Robin Peters Robin Peters
Die Attacke ließ die ganze Ladentür splittern.
Die Attacke ließ die ganze Ladentür splittern. Polizei
Neustrelitz.

Erst vor wenigen Monaten hat die Mode-Boutique Antlitz in Neustrelitz eröffnet – doch schon wurde das Geschäft von einem Vandalen heimgesucht. Wie die Polizei nun mitteilte, hat ein 19-Jähriger kürzlich mitten in der Nacht mit massiver Gewaltanwendung die Scheibe in der Ladentür beschädigt. „Die komplette Tür ist gesplittert“, sagt Polizei-Sprecherin Diana Mehlberg. Ein Zeuge hat laut der Polizeisprecherin aber nicht nur den Angriff, sondern glücklicherweise auch die Flucht des Verdächtigen beobachtet. Er konnte der Polizei den Angaben zufolge nämlich schildern, wie der mutmaßliche Täter auf einem Fahrrad Richtung Markt türmte. So ist es der Neustrelitzer Polizei kurz darauf tatsächlich gelungen, den Tatverdächtigen in einer kleinen Gruppe ganz in der Nähe aufzugreifen.

Geschäft erst im Mai eröffnet

„Es ist schlimm – zumal wir gerade erst eröffnet haben“, sagt Doreen Stallbaum-Peter, Inhaberin des Modegeschäfts Antlitz. Die Woldegkerin – die das Geschäft für Damenmode in der Neustrelitzer Innenstadt erst im Mai aufgemacht hat – verspürte zuallererst die Angst, dass es sich um einen gezielten Anschlag auf ihren Laden handelt. Schließlich habe das Geschäft zuvor eine Weile leergestanden und in dieser Zeit sei es auch zu keinem Angriff gekommen.

Laut Diana Mehlberg von der Polizei hat sich der Verdächtige zunächst allerdings nicht weiter zur Tat geäußert. Der Antlitz-Inhaberin zufolge kommt es in der Straße immer wieder zu Attacken: „Unsere Nachbarn hatten schon zweimal einen ähnlichen Vorfall“, so Stallbaum-Peter. Die Unternehmerin ist nach eigener Aussage vor allem dem Zeugen für seine Zivilcourage dankbar. Sie habe dem Anwohner sogar bereits ein kleines Geschenk übergeben.

Die Polizisten bezifferten den Schaden vor Ort auf rund 500 Euro. Dabei handelt es sich laut Mehlberg jedoch nur um eine erste Schätzung. Vermutlich würden die Reparaturkosten noch höher ausfallen.

 

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