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Auf Strelitzer Straßen kracht es immer öfter

Der letzte größere Unfall im Strelitzer Land ereignete sich am 11. April zwischen Möllenbeck und Stolpe auf der B 198. Drei Personen wurden leicht verletzt.
Der letzte größere Unfall im Strelitzer Land ereignete sich am 11. April zwischen Möllenbeck und Stolpe auf der B 198. Drei Personen wurden leicht verletzt.
Felix Gadewolz/Archiv

Die Zahl der Unfälle ist im Altkreis Mecklenburg-Strelitz gestiegen. Besonders häufig verursacht Wild die Zusammenstöße. Und noch eine Sache.

Auf den Straßen im Altkreis Mecklenburg-Strelitz sind auffallend viele Raser unterwegs. 90 Unfälle ereigneten sich im Jahr 2016 deswegen, teilte Polizeisprecherin Diana Mehlberg mit. Im Jahr davor waren es sogar 104. Im vergleichbar großen Altkreis Müritz hingegen wurden im vergangenen Jahr 74 Unfälle durch zu schnelles Fahren verursacht, im Vorjahr 65.

Auch bei der Zahl der Wildunfälle sticht das Strelitzer Land im Landesvergleich negativ heraus. 1173 Unfälle mit Wildtieren registrierte die Polizei im Jahr 2016. Im Altkreis Müritz stießen nur 831 Fahrzeuge mit Wild zusammen. „Die Häufigkeit der Wildunfälle ist in Mecklenburg-Strelitz im landesweiten Vergleich schon auffällig“, so Polizeisprecherin Diana Mehlberg. Grund für die hohe Zahl der Unfälle mit Hirsch, Reh und Wildschwein sei schlicht und ergreifend der hohe Waldanteil im Strelitzer Land, so Diana Mehlberg.

Im Landesvergleich gehe es auf den Straßen im Altkreis Mecklenburg-Strelitz jedoch verhältnismäßig ruhig und sicher zu. „Es gibt keine besonders gefährlichen Stellen in dem Bereich, keine Unfallschwerpunkte“, so Diana Mehlberg. Von den 2779 Unfällen im vergangenen Jahr endeten 2480 mit leichten Blechschäden und ohne Verletzte.