AN B96 GEFUNDEN

Ausgesetzter Hund Teddy wird im Tierheim aufgepäppelt

Dem ausgesetzten Hund, der am Montag auf einem Rastplatz gefunden wurde, geht es besser. Auch einen Namen hat er bekommen.
Alexander Block Alexander Block
Der ausgesetzte Schäferhund wurde auf den Namen „Teddy“ getauft.  
Der ausgesetzte Schäferhund wurde auf den Namen „Teddy“ getauft. Alexander Block/Archiv
Neustrelitz.

Die Mitarbeiter des Neustrelitzer Tierheims haben den Hund, der am Montag auf einem Rastplatz an der Bundesstraße 96 bei Usadel ausgesetzt wurde auf den Namen Teddy getauft. Zurzeit kümmern sich die Pfleger um den Schäferhund und päppeln ihn wieder auf.

„Er ist zwar noch ein bisschen unsicher und ängstlich, aber beim Auslauf hat er große Freude“, erklärt Pflegerin Aniek Oertel. In der kommenden Woche soll der Hund tierärztlich untersucht werden. Bis er an einen neuen Besitzer vergeben werden könne, dauere es aber noch. „Wir haben zwar schon Anfragen, aber der rechtmäßige Besitzer hat noch ein halbes Jahr Anspruch, seinen Hund wiederzuholen“, sagt Oertel. Nach etwa zwei Monaten könne Teddy aber unter Vorbehalt zu neuen Besitzern.

Tierschützer empört

Das Verhalten der Besitzer, den Hund einfach auf dem Rastplatz zurückzulassen, schlug hohe Wellen. Frank Schulz, ehrenamtlicher Tierschützer aus Waren, fordert schärfere Gesetze. „Es muss hart gegen solche Verstöße vorgegangen werden. Zum Beispiel mit Gefängnis- oder hohen Geldstrafen“, schrieb er an den Nordkurier. Auf der Facebook-Seite des Nordkuriers ist die Anteilnahme ebenfalls hoch. Viele Kommentatoren können nicht verstehen, wie Menschen einfach einen Hund aussetzen können.

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