BAUARBEITEN IN FELDBERG

Bagger holen Sieben-Tonnen-Findling aus der Erde

Im Baugebiet Rosenberge West wird seit Monaten gearbeitet. Dabei stießen die Bauarbeiter des Öfteren auf stumme Zeugen aus der Vergangenheit.
Marlies Steffen Marlies Steffen
Einen sieben Tonnen schwerer Findling wurde von den Bauarbeitern aus der Erde geholt. Was mit dem Stein wird, ist noch ungewiss.
Einen sieben Tonnen schwerer Findling wurde von den Bauarbeitern aus der Erde geholt. Was mit dem Stein wird, ist noch ungewiss. Marlies Steffen
Das neue Wohngebiet Rosenberge West ist fast schon erschlossen. Rainer Michler von der mit den Arbeiten betrauten Firma aus Wulkenzin hatte in dieser Woche noch nahe der Bahnhofstraße zu tun.
Das neue Wohngebiet Rosenberge West ist fast schon erschlossen. Rainer Michler von der mit den Arbeiten betrauten Firma aus Wulkenzin hatte in dieser Woche noch nahe der Bahnhofstraße zu tun. Marlies Steffen
Feldberg.

Die Spur der Steine in Feldberg ist an der Einmündung Bahnhofstraße zum künftigen Wohngebiet Rosenberge West unübersehbar. Ein sieben Tonnen schwerer Findling liegt da, ein wahrer Koloss, den die Mitarbeiter der Wulkenziner Firma Agrar-Abbruch & Transportservice da aus dem Boden geholt haben.

„Man sieht schon, wo wir hier sind“, sagt Vorabeiter Stefan Laatz mit Blick auf die von der Eiszeit geprägte Landschaft. Die Fläche, auf der einmal elf Wohnhäuser errichtet werden sollen, erhebt sich wie ein sanfter Hügel am Rande der Bahnhofstraße. Und wer weiß schon, was da vor vielen tausenden Jahren noch so alles durch die Gegend geschoben wurde …

Erschließungsarbeiten dauern bis September

Immerhin konnte der Findling noch mühelos mit dem auf der Baustelle eingesetzten Bagger aus der Erde geholt werden. Was indessen aus dem steinernen Zeugen der Vergangenheit wird, ob er also stehen bleibt oder anderswo einen Platz findet, steht noch nicht fest. Es ist auch nicht der einzige Stein, aber der bisher größte gefundene. Und mit Sicherheit dürften sich später beim Bau der Wohnhäuser noch mehr Steine anfinden, mutmaßt Stefan Laatz.

Seit vier Monaten sind die Wulkenziner Arbeiter auf dem Areal am Malochen. Derzeit sind sie fast im Mündungsbereich der Bahnhofsstraße angekommen. Dort werden Leitungen für Elektrik, Wasser und Abwasser sowie für die elektronischen und digitalen Medien verlegt.

Ein paar Meter weiter aufwärts sind die Konturen der Straße durch das Wohngebiet bereits besser erkennbar. Die Straße ist schon gepflastert. Ein Trasse mit überfahrbarem Gehweg, zugelassen auch für den landwirtschaftlichen Verkehr, entsteht. In der Nähe bewirtschaftet ein Landwirt Äcker. Die Straße durch das neue Baugebiet ist rund 300 Meter lang, sie gleicht einem U. Zehn der Flächen, auf denen schon bald Häuser gen Himmel wachsen sollen, befinden sich dort. Ein einziges Grundstück am höchsten Punkt des Baugebiets liegt auf der anderen Seite. Noch bis September werden die Erschließungsarbeiten andauern, sagt Stefan Laatz. Anschließend entsteht in einem separaten Bereich eine Streuobstwiese, auf der 28 Obstbäume verschiedener Sorten gepflanzt werden sollen. Zudem wird ein Regenrückhaltebecken gebaut.

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