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Erst 2019 fertig

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Baustart am schwierigsten Teil des Radwegs an der L34

Ein Teil des Radwegs existiert schon, ein wesentlicher fehlt aber.
Ein Teil des Radwegs existiert schon, ein wesentlicher fehlt aber.
Tobias Lemke/Archiv

Am Abzweig Weitendorf ist seit gut einem Jahr Schluss. Und das bleibt wohl auch noch ein weiteres Jahr so.

Radfahrer müssen sich noch gedulden. Der Radweg an der L 34 zwischen Möllenbeck und Feldberg wird nun doch nicht mehr in diesem Jahr fertig. Voraussichtlich erst Ende 2019 wird die komplette Trasse, die bis in die Ortslage Feldberg hinein führt, befahrbar sein. Das erklärte der Leiter des Straßenbauamtes Neustrelitz, Jens Krage, auf Nordkurier-Nachfrage.

Im September sollen zunächst die Bauarbeiten an dem wohl schwierigsten Stück der Trasse starten. In dem von Kurven und Seen gekennzeichneten Teil des Radwegs wird die Brücke über den Hechtsee errichtet. Hier lägen nunmehr alle Genehmigungen vor, die Ausschreibung des Vorhabens sei erfolgt, so Amtsleiter Krage. Die Brücke über den Hechtsee soll bis zum Jahresende fertig gestellt sein. Für die restliche Strecke bis Feldberg soll dann bis zum Jahresende das sogenannte Baufeld frei gemacht werden. Weiter gebaut wird aber erst im kommenden Jahr, hieß es aus dem Straßenbauamt.

Ausschreibung in diesem Jahr

Ursprünglich war man in der Gemeinde davon ausgegangen, dass die Bauarbeiten in Feldberg bereits in diesem Jahr starten. Die Gemeindevertretung der Feldberger Seenlandschaft hatte den Plänen des Straßenbauamtes Neustrelitz schon im Oktober 2017 ihren Segen erteilt. Zwischenzeitlich heißt es jedoch aus der Behörde, dass der Radweg vom Abzweig Schlichter Damm bis zur Strelitzer Straße als kombinierter Rad- und Gehweg erst im Verlauf des kommenden Jahres errichtet werden soll. Es handelt sich um eine Strecke von 330 Metern. Bis Ende diesen Jahres soll lediglich die Ausschreibung erfolgt sein.

Der erste Abschnitt des Radwegs von Möllenbeck nach Weitendorf wurde bereits vor einem Jahr freigegeben. Der zweite Bauabschnitt mit der geplanten Hechtseebrücke war von vornherein als schwierigster Teil des Unterfangens angesehen worden. Hierzu musste auch ein Einvernehmen mit den Naturschutzbehörden hergestellt werden.