Einige der jungen Hunde hat das Neustrelitzer Tierheim aufgenommen, wo sie wohl zum ersten Mal im Leben Rasen unter den Pfoten
Einige der jungen Hunde hat das Neustrelitzer Tierheim aufgenommen, wo sie wohl zum ersten Mal im Leben Rasen unter den Pfoten und Sonne auf dem Fell spüren konnten. Tierschutzverein Neustrelitz
Tierschutz

Bei Neubrandenburg gerettete Hundewelpen werden jetzt aufgepäppelt

23 Hunde wurden jüngst aus einem Haus befreit, in dem die Tiere leiden mussten. Sie waren ausgehungert, unterkühlt und zerbissen.
Neustrelitz

Eine Welle der Anteilnahme hat die Nachricht von den geretteten Hunden aus einem Haus bei Neubrandenburg ausgelöst. Neustrelitzer Tierschützer hatten bereits Ende Oktober mehr als zwanzig Tiere aus einer untragbaren Haltung befreit. Der besonders schwere Fall von Tierquälerei wurde in dieser Woche bekannt.

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Viele wollen einen der Hunde aufnehmen

Beim Nordkurier und beim Neustrelitzer Tierschutzverein äußerten sich viele betroffen von dem Fall. Das Gute daran: Viele können sich vorstellen, einen der Hunde bei sich aufzunehmen. „Die Telefone stehen seit Dienstag nicht mehr still“, sagt Silvio Schwarz, Vorsitzender des Tierschutzvereins Neustrelitz. Die kleinen Labradormischlinge können inzwischen auf Pflegestellen hoffen. Zwölf Hunde wurden im Tierheim Neustrelitz aufgenommen. „22 Interessenten, die bereit sind, ein Tier aufzunehmen, haben sich bereits auf sieben verbleibende Hunde gemeldet“, berichtet Schwarz. Die Vermittlung könne vorerst nur unter Vorbehalt ablaufen, da es sich bei der Herausnahme der Tiere noch um ein laufendes Verfahren handle.

Auch Hündin hat schon ein neues Heim gefunden

Die kleinen Welpen werden derweil aufgepäppelt. Sie sind geimpft, entwurmt und gechipt, bevor sie im Alter von acht bis zwölf Wochen in ihre neuen Familien kommen können. Die Hündin, die am Tag der Tierrettung ihre fünf Welpen geboren hatte, von denen nur drei überlebt haben, wartet im Tierheim Malchow auf ihren neuen Besitzer. Bevor sie in ein neues Zuhause umziehen kann, muss sie jedoch erst noch die ihr verbliebenen Welpen durchbringen.

Aus einem Einfamilienhaus im Neubrandenburger Umland wurden Ende Oktober 23 Hundewelpen durch den Tierschutz befreit. Sie waren in einem erbärmlichen Zustand und konnten zum Teil nur tot geborgen werden. Sie waren in engen Räumen zusammengepfercht, 14 Welpen auf vier Quadratmeter, ohne Frischluftzufuhr und ohne Heizung. Sie lagen in ihrem eigenen Kot, beschrieben die Retter die Situation. 

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