LANDPARTIE

Bio-Bauern öffnen ihre Höfe

Drei Öko-Betriebe im Umland von Neustrelitz können am Sonnabend besucht werden. Die Bauern und Gärtner berichten bei der Bio-Landpartie über ihre Arbeit.
Frisch vom Feld schmeckt‘s doch am besten. Auch die Biogärtnerei Watzkendorf mit Chefin Sabine Kabath lädt wie
Frisch vom Feld schmeckt‘s doch am besten. Auch die Biogärtnerei Watzkendorf mit Chefin Sabine Kabath lädt wie in den Vorjahren wieder zum Besuch ein. Tobias Lemke
Seenplatte.

Viele Bio-Höfe im Land präsentieren sich am Sonnabend wieder zur Bio-Landpartie. Mit dabei sind in der Region Neustrelitz drei Betriebe. Die Bauernhöfe in Klein Trebbow und Seewalde sowie die Biogärtnerei Watzkendorf laden am 19. September von 10 bis 17 Uhr Besucher zu sich ein, die mehr über ihre Art des Ökolandbaus und der Tierhaltung erfahren wollen.

Die Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) in Klein Trebbow hat zudem einiges Neues zu berichten. „Auch interessierte Neubrandenburger haben nun die Möglichkeit, ohne lange Fahrtwege von den Produkten der SolaWi zu profitieren, denn dort entsteht momentan eine Verteilstation“, sagt Mit-Bäuerin Eileen Jahnke. Zudem habe sich ein Förderverein „SoLaWi Klein Trebbow“ gegründet, der dabei helfen soll, weitere Projekte in der Region zu unterstützen. Auf der Bio-Landpartie wird sich der Förderverein mit dem ersten Großprojekt vorstellen.

Waldgarten wird angelegt

Auf der Gartenbaufläche sowie auf den Weideflächen der SoLaWi sollen noch in diesem Jahr Gehölze gepflanzt beziehungsweise ein Waldgarten angelegt werden. „Dafür wollen wir Baumpatenschaften vergeben“, erklärt Jahnke. Was genau ein Waldgarten ist und wie man eine Baumpatenschaft übernehmen kann, ist bei der Bio-Landpartie zu erfahren. In der Zeit zwischen 10 und 13 Uhr wird zudem zu Kutschfahrten zu den Milchschafen, Schweinen und zum Garten eingeladen. Zwischen 13 und 14 Uhr ist eine Infoveranstaltung mit Gelegenheit zum Gedankenaustausch auf dem Hof geplant.

Hier werden Gemüsepflanzen produziert

Die Biogärtnerei in Watzkendorf hat von 10 bis 17 Uhr die Pforten für Besucher geöffnet. Ein kleiner Imbiss und der Hofverkauf sind geöffnet. Das Gärtnerteam berichtet übers Unternehmen, das auf circa 21 Hektar Freiland, auf 6300 Quadratmeter Gewächshaus-Fläche, 5100 Quadratmeter Folientunnel und 4500 Quadratmeter Folienhäuser verschiedenste Gemüsesorten anbaut. „Die Jungpflanzen produzierten wir schon immer selbst und inzwischen auch für Gärtnerkollegen zwischen der Insel Rügen und Dresden“, heißt es aus der Biogärtnerei.

Angler-Rotvieh und Sattelschweine

Mit von der Partie ist am Sonnabend zwischen 10 und 17 Uhr zudem der Erdhof Seewalde von Biobauer David Peacock. Der gebürtige Engländer hält unter anderen Angler-Rotvieh auf kräuter-, arten- und abwechslungsreichen Wiesen und Husumer Sattelschweine. Ackerbau, Gärtnerei und Tierzucht werden naturnah bewirtschaftet.

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