Der Bus von Bodo Schiffmann verließ das Gelände in Neustrelitz separat.
Der Bus von Bodo Schiffmann verließ das Gelände in Neustrelitz separat. Simone Schamann
Querdenken

▶ Bodo Schiffmann von Polizei außer Landes gebracht

Der Corona-Kritiker, der sich in Neustrelitz aufhielt, ist von der Polizei in einem Streifenwagen außer Landes gebracht worden. Er leistete keine Gegenwehr.
Neustrelitz

Der Corona-Kritiker Bodo Schiffmann ist nicht mehr in Mecklenburg-Vorpommern. Gegen 16.15 Uhr vollstreckte die Polizei die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Greifswald vom Vormittag. Schiffmann hatte sich seit der Nacht einer Anweisung der Polizei widersetzt, aus Mecklenburg-Vorpommern auszureisen. Das Verwaltungsgericht Greifswald hatte seiner Beschwerde dagegen jedoch nicht stattgegeben.

Video: Schiffmanns Bus verließ kurz nach ihm das Gelände

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Er und sein Anwalt blieben jedoch in Neustrelitz und kündigten daraufhin an, in höheren Instanzen gegen die Entscheidung vorzugehen und notfalls bis vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen. Doch Polizei und Justiz bestanden darauf: Auch bis diese Entscheidungen der höheren Instanzen gefallen sind, dürfen Schiffmann und sein Team nicht in Mecklenburg-Vorpommern bleiben.

Mehr lesen: ▶ Nordkurier-Interview mit Bodo Schiffmann in Neustrelitz

Deshalb betrat die Polizei am Nachmittag mit einem Konfliktmanager die Halle in Neustrelitz, in der sich Schiffmann und sein Team mit ihrem Tourbus aufhielten. Man sei dann relativ schnell übereingekommen, dass Schiffmann das Land verlassen müsse, hieß es im Anschluss von der Polizei. Schiffmann und sein Anwalt wurden in einem Polizeiauto außer Landes gebracht, ihr Bus fuhr hinterher. Am ersten Rastplatz hinter der Landesgrenze sollte Schiffmann zurück in seinen Bus steigen.

Polizei-Sprecherin Claudia Tupeit zur Maßnahme der Polizei:

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