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Brand-Schaden ist noch gar nicht zu ermessen

Vom großen Holzunterstand sowie der Technik darunter war nichts mehr zu retten.
Vom großen Holzunterstand sowie der Technik darunter war nichts mehr zu retten.
Tobias Lemke

Geräte und Arbeitsmaterialien sind am Feldberger Ipse-Standort in Flammen aufgegangen. Auf einem Teil der Kosten wird das Unternehmen wohl sitzen bleiben.

Wie hoch nach dem verheerenden Feuer am Feldberger Standort des Beschäftigungsträgers Ipse der Schaden ausfällt, ist auch Tage nach dem Brand noch nicht abzusehen. „Das wird sich im Lauf der Woche zeigen, sobald der Versicherungsfachmann einen Blick drauf geworfen hat“, sagt Ipse-Geschäftsführerin Irene Neuperth. Fest stehe allerdings schon jetzt, dass die Ipse auf einem Teil der Kosten sitzen bleibt.

So habe einer der beiden zerstörten Traktoren, die mitsamt dem 15 mal 20 Meter großen Unterstand in Flammen aufgingen, zum Verkauf gestanden. Ein Erlös wird nun aber nicht mehr zu verbuchen sein. Dabei muss das gemeinnützige Unternehmen, das die Eingliederung von Langzeitarbeitslosen zur Aufgabe hat, jeden Euro zweimal umdrehen. Viele Kleingeräte wie Harken, Forken, Kompostsiebe oder Rasenmäher sind ebenfalls vernichtet. „Ohne Geräte keine Arbeit, das muss erst alles ersetzt werden“, erklärt Dahlke.

Nach derzeitigen Kenntnisstand geht die Kriminalpolizei von Brandstiftung aus. So sehen es auch die Mitarbeiter der Ipse. „Dort liegt kein Elektroanschluss und es war regnerisch, da konnte sich nichts selbst entzünden“, sagt Renate Dahlke.