SCHNELLES INTERNET

Breitbandausbau um Mirow und Wesenberg startet 2021

Die Landwerke werden auch im Westen von Mecklenburg-Strelitz Glasfaserleitungen für schnelle Datenverbindungen verlegen.
Erst Glasfaserleitungen machen viele Anwendungen möglich, bei denen es darauf ankommt, hohe Datenmengen zu empfangen oder
Erst Glasfaserleitungen machen viele Anwendungen möglich, bei denen es darauf ankommt, hohe Datenmengen zu empfangen oder zu versenden (Symbolbild). © Jörg Lantelme - Fotolia.com
Mirow.

Die Landwerke Breitband MV übernehmen den Ausbau mit schnellen Glasfaser-Datenleitungen rund um Wesenberg und Mirow. Die Bürgermeister aus der Mecklenburgischen Kleinseenplatte trafen sich daher jüngst mit Vertretern der Landwerke zum Auftaktgespräch. Unter anderem ist in nächster Zeit auch die Mitarbeit der Bürger gefragt, hieß es dabei.

Denn Gegenden, in denen die Internet-Infrastruktur bereits jetzt Geschwindigkeiten von größer als 30 Mbit pro Sekunde ermöglicht, seien von der Förderung ausgeschlossen. Dabei könne es jedoch sein, dass diese Versorgung nur auf dem Papier bestehe. Die Bürgermeister empfehlen in so einem Fall daher, unbedingt eine Messung im eigenen Haushalt durchzuführen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Über Förderrichtlinien wird noch genau informiert

Zulässig ist dabei die Messung nur über die Adresse der Seite der Bundesnetzagentur breitbandmessung.de. Das Ergebnis ist im Anschluss dann beim Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zur Prüfung der Förderfähigkeit einzureichen. Weiterhin erwähnt wurde, dass Einwohner in den Ausbaugebieten nur zum Zuge kommen können, wenn ihre Wohnhäuser auch eine amtlich vergebene Hausnummer haben. Wer dies nicht hat, etwa manche Bungalow-Besitzer, sollte das prüfen lassen. Auf Einwohnerversammlungen werde demnächst noch genauer über die Förderrichtlinien informiert.

Die Zielstellung der Gemeinden in den beiden jetzt startenden Ausbaugebieten ist klar: Es gehe um die flächendeckende Versorgung aller unterversorgten Bereiche, erklären die Bürgermeister. Im Wesenberger Ausbaugebiet sind dabei voraussichtlich Tiefbauarbeiten auf einer Länge von 351 Kilometern notwendig. Insgesamt 4117 Haushalte und 684 Gewerbebetriebe sollen mit schnellem Internet von mindestens 50 Mbit pro Sekunde versorgt werden.

Feinplanung geht bis zum Mai 2021 über die Bühne

Das Projektgebiet umfasst neben Wesenberg auch die Kommunen Wustrow und Priepert sowie einen Großteil der Gemeinden im Amt Neustrelitz-Land. Zum Mirower Ausbaugebiet zählen noch Rechlin und die Gemeinde Kargow östlich von Waren. Hier gilt es, voraussichtlich 3561 Haushalte und 689 Gewerbe zu versorgen. Dafür sind laut Planung Tiefbauarbeiten auf einer Länge von mindestens 276 Kilometern nötig.

Nach Möglichkeit solle bis zum Mai 2021 die Feinplanung zum Abschluss kommen, sodass anschließend mit dem Ausbau begonnen werden könne, hieß es im Ergebnis der Auftaktgespräche. Die Fertigstellung ist in beiden Ausbaugebieten für Ende 2023 bzw. spätestens im Jahr 2024 anvisiert. Die Landwerke stellen einen Zusammenschluss mehrere kommunaler Stadtwerke aus MV dar und haben bereits für andere Ausbaugebiete in der Region den Zuschlag erhalten.

 

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