Wolfram Spieß (l.) und Axel Hirsch (r.) vom Wesenberger Burgverein organisieren mit weiteren Mitstreiter das Weihnachtsw
Wolfram Spieß (l.) und Axel Hirsch (r.) vom Wesenberger Burgverein organisieren mit weiteren Mitstreiter das Weihnachtswandeln rund um das Baumrondell auf dem Marktplatz. Tobias Lemke
Adventsmärkte

Budenzauber mal anders – Wesenberg lädt zum Weihnachtswandeln

Entstanden ist die Idee zum Weihnachtswandeln bereits während der Coronazeit. Aber erst jetzt konnte sie umgesetzt werden.
Wesenberg

Die Tanne auf dem Marktplatz steht und das Konzept für den diesjährigen Adventsmarkt in der Woblitzstadt ebenfalls. Der findet nämlich nach zwei Jahren Pause in veränderter Form erstmals als Wesenberger Weihnachtswandeln statt. Die Idee: Der Budenzauber wird sich diesmal rund um das Baumrondell auf dem Wesenberger Marktplatz abspielen. Besucher können jetzt am ersten Adventswochenende, am 26. November, ihre Runden über den kleinen, aber feinen Markt drehen.

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Kein Trubel am Rathaus

Das Rathaus bleibt in diesem Jahr außen vor. „Schuld ist eigentlich Corona“, berichtet Axel Hirsch vom Burgverein, der die Weihnachtsmärkte in Wesenberg auf die Beine stellt. Zuvor wurde mehrere Jahre lang zur Rathaus-Weihnacht eingeladen und gab es viel Trubel im Rathaus und im Hof dahinter. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen im Innenbereich haben sich die Wesenberger im Vorjahr aber was Neues überlegt: das Weihnachtswandeln auf dem Marktplatz. Am Ende wurde im vorigen Advent zwar doch wieder kurzfristig alles abgesagt, aber das Konzept lag damit schon in der Schublade. Und es sollte nicht umsonst erarbeitet sein, auch wenn inzwischen wieder mehr Nähe zwischen den Menschen möglich ist.

Stände werden im Kreis aufgebaut

Am ersten Adventssamstag werden nun Kunsthandwerker, Spinnrad-Vorführung, die Tafel, die Likörmanufaktur sowie die Fischer ihre Stände im Kreis aufbauen. Der Bäcker aus Wesenberg wird seinen Ofen anheizen und Steinofenbrot, Süßes und anderes Gebäck anbieten. Ab 14 Uhr geht es los. Am Nachmittag gibt es buntes Weihnachtsprogramm mit Kinderchor, Märchenerzähler, Tanzgruppen und der Familie Schleich. Der Weihnachtsmann wird natürlich auch vorbeischauen.

Advents-Tombola bleibt

Feste Zeiten gebe es nicht. „Einfach kommen und bleiben“, lädt Hirsch die Wesenberger und Gäste aus dem Umland ein. Auch wenn Konzept und Ablauf beim Wesenberger Weihnachtsmarkt diesmal ein bisschen anders sind, die beliebte Advents-Tombola bleibt. Das Organisationsteam habe keine Mühen gescheut und konnte wieder dank vieler Sponsoren rund 150 Preise zusammentragen.

Zudem wollen die Wesenberger am ersten Adventssamstag mit Beleuchtung eine besondere Atmosphäre auf dem Markt schaffen. So soll die Baumgruppe in der Mitte des Platzes illuminiert werden. Dabei werde der Burgverein vom Fahrradhändler unterstützt, der sich mit solchen Beleuchtungssystemen auskenne, erklärt Hirsch.

Wesenberger Chöre singen vor dem Pflegeheim

Einstimmen können sich die Wesenberger außerdem bereits am Freitagnachmittag auf die Vorweihnachtszeit, berichtet Chorleiter Wolfram Spieß. Die Wesenberger Chöre, Burgsänger und Woblitzchor, treten um 15.30 Uhr vor dem Pflegeheim auf. Das Programm wird draußen stattfinden. Ein zweites Weihnachtskonzert mit der Beteiligung weiterer Chöre ist für den 2. Advent in Wesenbergs Kirche St. Marien geplant. Beginn ist am 4. Dezember um 14.30 Uhr.

 

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