Vermisst
Bürgermeister-Hündin Roxy bleibt verschwunden

Roxy aus Friedrichshof wird seit dem 10. Januar schmerzlich vermisst. 
Roxy aus Friedrichshof wird seit dem 10. Januar schmerzlich vermisst.
privat

Gert Schock und seine Familie suchen weiter nach ihrer Mischlingshündin Roxy. Schon sieben Tage lang ist sie weg. Weitgehend aufgeklärt hat sich der Fall des einsamen Labradorwelpen.

Der Blumenholzer Bürgermeister Gert Schock und seine Familie sind zunehmend in Sorge. Noch immer ist Familienhündin Roxy aus dem Ortsteil Friedrichshof verschwunden. Vor sieben Tagen wurde die Zweijährige zum letzten Mal gesehen. „Sie lief am 10. Januar wie immer frei auf unserem Grundstück. Sie war nie wirklich eingesperrt und ist nie weggelaufen. Am Abend muss dann irgendetwas passiert sein, das sie veranlasst hat, zur B 96 zu laufen“, erklärte Gert Schocks Schwiegersohn Thomas Kolberg am Mittwoch. „An der Bundesstraße hat der Förster sie noch gesehen. Als er aus dem Auto stieg, lief sie zurück in Richtung Friedrichshof. Danach verlor sich ihre Spur. Wir haben keinen einzigen weiteren Hinweis bekommen. Nach dem Förster hat sie niemand mehr gesehen.“

Familie ist noch voller Hoffnung

Die Familie gibt die Hoffnung nicht auf. „Wir suchen jeden Tag weiter. Die Kinder sagen immer noch, dass sie bestimmt bald wiederkommt.“ Wer den braun-schwarzen, rund 30 Zentimeter großen Hund gesehen hat oder weiß, wo er sich aufhalten könnte, wird gebeten, sich zu melden unter der Telefonnummer 0179 2125849.

Der niedliche Welpe ist wieder bei seinen Besitzern

Weitgehend aufgeklärt hat sich hingegen der Fall des Labradorwelpen, der am 15. Januar auf der Straße zwischen Möllenbeck und Feldberg gefunden und ins Neustrelitzer Tierheim gebracht wurde. „Die Besitzerin aus Möllenbeck hat sich noch am selben Abend gemeldet und ihn abgeholt“, sagte Tierheimleiterin Monique Schwarz am Mittwoch.

Der Kleine sei an dem Tag nicht der einzige Hund gewesen, der von dem Grundstück in Möllenbeck weglief. Zusammen mit dem Welpen hatten sich zwei erwachsene Labradore und ein fast ausgewachsener Labrador auf den Ausflug begeben und unterwegs getrennt. Die erwachsenen Tiere hatten zunächst in Weitendorf Asyl gefunden und kamen schließlich am Abend nach Hause.

Unbekannter soll Kette durchtrennt haben

Der Vierte im Bunde der Ausreißer blieb allerdings nach Informationen des Neustrelitzer Tierheims bis zum Abend verschwunden. Die Hunde seien vermutlich weggelaufen, nachdem ein Unbekannter die Kette durchtrennt hatte, mit der ihre Umzäunung verschlossen war, erklärte Monique Schwarz.