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Gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Grund lief Bundespräsident Steinmeier ab dem Bahnhof auf der Strelitzer Straße und führte unterwegs erste Gespräche mit den Bürgern. Tobias Lemke
Energiekrise

Bundespräsident Steinmeier will in Neustrelitz den Osten ergründen

Bundespräsident Steinmeier führt in Neustrelitz wegen den anhaltenden Proteste mehrere Gespräche mit Bürgern. Er verlegt seinen Amtssitz für drei Tage dorthin.
Neustrelitz

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist zu Gesprächen in Neustrelitz angekommen. Anlass sind die anhaltenden Proteste gegen die Energiepolitik und die geringe Zufriedenheit mit der Demokratie im Osten Deutschlands. Er verlegt seinen Amtssitz für drei Tage von Berlin nach Neustrelitz.

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Gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Grund lief er ab dem Bahnhof auf der Strelitzer Straße. Bereits unterwegs führte er erste Gespräche mit den Bürgern. Mehrere Bürgergespräche stehen auf dem Plan, darunter auch eines mit Jacqueline Koch, der Versammlungsleiterin der Montagsdemo in Neustrelitz

Bei den mehrtägigen Aufenthalten in der Provinz wolle er mit Menschen aller Altersgruppen und sozialen Schichten über aktuelle Herausforderungen, Wünsche und Sorgen ins Gespräch zu kommen, hieß es aus dem Bundespräsidialamt. 

Zum Auftakt am Dienstag sind nach der Begrüßung im Rathaus der Stadt Treffen mit Kindern und Jugendlichen geplant. Bei einer „Kaffeetafel kontrovers” will Steinmeier am Mittwoch mit den Teilnehmern unter anderem über die Themen Protestkultur, Folgen der Energiekrise und bürgerschaftliches Engagement diskutieren.

Es soll ein Eintrag ins Goldene Buch der Stadt folgen.

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