Natur
Carpiner erntet niedliche Mini-Winter-Pilze in seinem Garten

Ursprünglich sah das Konstrukt noch hübscher aus. Der Schirm eines großen Pilzes überspannte die kleinen Pilze. In der Mitte ist davon nur noch der Stiel zu sehen.
Ursprünglich sah das Konstrukt noch hübscher aus. Der Schirm eines großen Pilzes überspannte die kleinen Pilze. In der Mitte ist davon nur noch der Stiel zu sehen.
Tobias Lemke

Im Winter gibt es keine Pilze? Von wegen! Dieses komische Knäuel hat Karl-Heinz Plögert auf seinem Gehöft gefunden.

Ist das nicht ein reizvoller Anblick? Von seinem jüngsten Fund ist Karl-Heinz Plögert hellauf begeistert. Der Pilz-Freund aus Carpin findet in seinem Garten im Winter in schöner Regelmäßigkeit Pilze. Die gelben Gewächse, die übrigens genießbar seien, stehen stets an einer Stelle.

„Dort stand früher eine Goldulme. Am Totholz des Baums wuchsen sie dann erstmals vor einigen Jahren“, erzählt Plögert. Meist muss im Winter ein Mal ordentlich der Frost zugeschlagen haben, damit sich der Speisepilz zeige. Es handle sich übrigens um den Samtfußrübling.

Fast 100 Pilze

Bei der aktuellen Ernte war nun ein außergewöhnliches Exemplar dabei, welches Karl-Heinz Plögert in dieser Woche in der Nordkurier-Redaktion der Strelitzer Zeitung präsentierte. Genau nachgezählt hat der Carpiner nicht, aber fast einhundert Mini-Pilze könnten es sein, die sich da zu einem Knäuel zusammengesellt haben. Entdeckt hat er das Pilzgeflecht erst, nachdem er einen größeren Hut weggeschnitten hatte. „Das war im Nachhinein ein wenig schade, da das Ganze so noch hübscher ausgesehen hätte“, sagt Plögert. Trotzdem sehe das Knäuel immer noch spektakulär aus, findet er.

Daher seien die Pilze auch nicht im Gulasch gelandet, für das sie eigentlich vorgesehen waren. Verspeisen will der Pilz-Freund seinen Fund aber in den nächsten Tagen trotzdem, da er sich ja nicht ewig halte.