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Carpins Solarpark kommt immer noch nicht ans Netz

Im Regen stehen gelassen fühlt sich Carpins Bürgermeisterin Karin Doster-Di Rosa.
Im Regen stehen gelassen fühlt sich Carpins Bürgermeisterin Karin Doster-Di Rosa.
Ute Köpke

Seit über einem Jahr steht das Solarfeld unnütz in der Sonne. Das Unternehmen E.ON edis hat den Anschluss erneut verschoben.

Eigentlich sollte hier schon längst Strom für hunderte Haushalte herkommen. Doch die Carpiner müssen wohl noch länger darauf warten, dass ihr vor einem Jahr fertiggestelltes Solarfeld endlich ans Netz geht. Netzbetreiber E.ON edis macht den Start von der Fertigstellung des Umspannwerkes in Gramelow abhängig. Doch die ist gerade ein weiteres Mal verschoben worden, auf Ende November.

"Das ist ein typisches Beispiel dafür, wie bei uns die Energiewende von den großen Netzbetreibern blockiert wird", schimpft Solarpark-Betreiber Cajus Richter.  Auch Carpins Bürgermeisterin Karin Doster-Di Rosa sieht hier statt einer Energiewende eher Energiewände: "Unglaublich, wie hier Investoren abgeschreckt und unserer Region Chancen genommen werden."