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Feine Sahne Fischfilet

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Charly Hübner präsentiert sein „Wildes Herz“ in Thomsdorf

Bei der deutschlandweiten Kinopremiere des Dokumentarfilms "Wildes Herz" über die Punkband "Feine Sahne Fischfilet" stehen Regisseur Charly Hübner (links) und der Frontmann der Band, Jan "Monchi" Gorkow, vor einem Aufsteller (Archivbild).
Bei der deutschlandweiten Kinopremiere des Dokumentarfilms „Wildes Herz” über die Punkband „Feine Sahne Fischfilet” stehen Regisseur Charly Hübner (links) und der Frontmann der Band, Jan „Monchi” Gorkow, vor einem Aufsteller (Archivbild).
Bernd Wüstneck

Auf dem Kunsthandwerkerhof in Thomsdorf wird der Streifen am Sonnabend zu sehen sein. Mit dabei ist auch Regisseur Charly Hübner, der die Band porträtiert hat.

Wer es im April nicht in die Alte Kachelofenfabrik Neustrelitz geschafft hat, bekommt jetzt eine zweite Chance. Am Sonnabend läuft Charly Hübners Regieerstling „Wildes Herz“ auf dem Kunsthandwerkerhof in Thomsdorf. Der in Feldberg aufgewachsene und seit Jahren als Schauspieler erfolgreiche Charly Hübner hat seinen Film „Wildes Herz“ Monchi gewidmet. Monchi ist der Frontmann der Punk-Band „Feine Sahne Fischfilet“. Er ist Ex-Hooligan, Antifaschist, ein Grenzüberschreiter, der auch schon vor Gericht stand, und er ist ein heimatverbundener Typ.

Gegen den Rechtsruck

Monchi kommt aus M-V und er will sein Land nicht den Rechten, den Populisten und Neonazis überlassen. Und das ist nicht einfach in einem Bundesland, in dem 21 Prozent die AfD wählten. Im Wahljahr 2016 tourt die Band „Feine Sahne Fischfilet“ durch Mecklenburg, singt gegen den Rechtsruck der Gesellschaft und ruft zu Widerstand und Engagement auf. Begleitet wird sie auf dieser Tour von Charly Hübner. Er porträtiert den Frontmann Monchi Gorkow und dessen Heimat.

Charly Hübner wird den Film in Thomsdorf vorstellen und zum Filmgespräch zur Verfügung stehen. Beginn ist am Sonnabend um 19 Uhr. „Wildes Herz“ samt Filmgespräch mit Charly Hübner hatte im April in der Neustrelitzer Alten Kachelofenfabrik für einen riesigen Andrang gesorgt. Erstmals wurden drei Räume der Kachelofenfabrik für die Aufführung genutzt und das Gespräch mit Hübner wurde live übertragen.

Kommentare (1)

Welch ein liebevoller Beitrag über staatsfeindliche, asoziale und extreme gewaltverherrlichende "Künstler".