CORONA-KRISE

Chefs der Bäckerei Kowalewski äußern sich zur Insolvenz

Am Donnerstag war die Insolvenz der Neustrelitzer Bäckerei-Kette Kowalewski bekannt geworden. Es sind knapp 170 Arbeitsplätze, die es zu retten gilt. Die Unternehmensführung gibt sich optimistisch.
19 Filialen betreibt das Unternehmen in der region. Erst vor wenigen Monaten wurde eine neues Geschäft in Waren eröf
19 Filialen betreibt das Unternehmen in der region. Erst vor wenigen Monaten wurde eine neues Geschäft in Waren eröffnet. Heike Sommer
Neustrelitz.

Bereits Mitte Juni hat die Neustrelitzer Traditionsbäckerei Kowalewski Insolvenz beantragt. Nun äußerten sich die beiden Gesellschafter erstmals öffentlich zu der Entscheidung. In einer gemeinsamen Erklärung bemühen sich Bernd Kowalewski und Konstanze Halbig darum, die Wogen der Schock-Nachricht zu glätten. Zwar habe die Corona-Krise das Unternehmen mit seinen 19 Filialen und knapp 170 Mitarbeitern hart getroffen, man sorge sich aber dennoch nicht um die Zukunft des Unternehmens.

Warum dann trotzdem die Insolvenz?

„Die freiwillige Anmeldung der Insolvenz ist keine Pleite. In einer Zeit, in der nicht einmal der Gesetzgeber dies fordert, ergreifen wir die Gelegenheit, unser schon länger geplantes Zukunftskonzept aktiv umzusetzen und damit zugleich die uns allen aufgezwungene Coronakrise zu bekämpfen”, schreiben Kowalewski und Halbig. Man könne dabei nun auf die Mithilfe des Insolvenzverwalters bauen, der die Branche gut kenne. Das Amtsgericht Neubrandenburg hatte den Rechtsanwalt Neubrandenburger Anwalt Michel Busching als vorläufigen Verwalter bestimmt.

Was wird aus den Arbeitsplätzen?

Konkret werden die beiden Chefs nicht in ihrem Schreiben, erklären allerdings das sowohl die Hausbank als auch die Lieferanten dem Unternehmen die Treue hielten. Der bereits erarbeitete Insolvenzplan werde „Arbeitsplätze sichern und unserem Familienunternehmen die Überleitung auf die nächste Generation erleichtern.”

 

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