Im „Johannesstift“ Woldegk wurden  sechs Mitarbeitende und zwei Bewohner der Pflegeeinrichtung positiv auf das Cor
Im „Johannesstift“ Woldegk wurden sechs Mitarbeitende und zwei Bewohner der Pflegeeinrichtung positiv auf das Corona-Virus getestet. NK-Archiv
Warten auf Testergebnisse

Corona-Quarantäne in Schule und Pflegeheim

Quarantäne und Warten auf Testergebnisse an einer Neustrelitzer Schule nach einem Corona-Krankheitsfall. Auch in Woldegk stehen noch Tests nach mehreren Corona-Infektionen aus.
Neustrelitz

In der Seenplatte wurden gestern insgesamt zehn Fälle von Corona-Infektionen bestätigt, teilte der Kreis mit. An einer allgemeinbildenden Schule in Neustrelitz sind zwei Klassen mit 49 Schülern und drei Lehrern im Zusammenhang mit der Erkrankung eines Referendars getestet und vorsorglich in Quarantäne befindlich. Bislang liegen die Laborergebnisse noch nicht vor.

Erkrankte Mitarbeiter in Quarantäne

Im „Johannesstift“ Woldegk wurden in den vergangenen Tagen insgesamt sechs Mitarbeitende und zwei Bewohner der Pflegeeinrichtung positiv auf das Corona-Virus SARS-CoV-2 getestet. Insgesamt hat die Einrichtung eine Kapazität von 30 Pflegeplätzen. Die betroffenen Pflegebedürftigen werden derzeit im Krankenhaus versorgt. Die erkrankten Mitarbeitenden befinden sich in häuslicher Quarantäne, teilte der Geschäftsführer der Diakonie Mecklenburgische Seenplatte, Christoph de Boor, dem Nordkurier am Mittwoch mit.

Mitarbeiter-Testergebnisse am Donnerstag erwartet

Das Johannesstift in Woldegk befindet sich in Trägerschaft der Diakonie. Mit den Ergebnissen von weiteren Test bei allen Mitarbeitenden sowie den Bewohnern der Einrichtung werde am Donnerstag gerechnet, so de Boor weiter.

Die entsprechenden Schutz- und Hygienemaßnahmen würden nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts von den Pflege- und Betreuungskräften vollumfänglich umgesetzt und in enger Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt der Situation entsprechend angepasst. Die erforderliche Schutzausrüstung sei in ausreichender Menge vorhanden.

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Belegungsstopp in der Pflegeeinrichtung „Johannesstift”

Christoph de Boor erklärte zudem, dass alles Mögliche getan werde, „um in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt die Ausbreitung des Virus in unserem Haus zu verhindern und damit unsere Bewohnerinnen und Bewohner sowie unsere hoch engagierten Mitarbeitenden zu schützen.“

Durch die Einrichtungsleitung wurde ein vorübergehender Belegungsstopp für das Haus veranlasst, konstatierte de Boor weiter. Die betroffenen An- und Zugehörigen würden zeitnah über alle veranlassten Maßnahmen informiert und können jederzeit telefonischen Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern aufnehmen.

In den zurückliegenden sieben Tagen sind im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte 52 Erkrankungen erfasst worden. Das entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 20,1 Fällen je 100 000 Einwohner. Von Montag bis Mittwoch wurden insgesamt neun Personen in stationäre Behandlung übernommen. Zwei Patienten konnten in die Häuslichkeit entlassen werden.

 

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