VANDALISMUS

Der Göttin Hera fehlt ein Arm

Die Polizei ermittelt, weil eine Skulptur im Neustrelitzer Schlossgarten schwer beschädigt wurde.
Susanne Böhm Susanne Böhm
Die Schlossgarten-Skulptur macht keine gute Figur mehr.
Die Schlossgarten-Skulptur macht keine gute Figur mehr. Inge Bartholomäus-Kaelcke
Neustrelitz.

Und das kurz vorm Frauentag: Göttin Hera wurde der Arm abgeschlagen. Die Skulptur im Neustrelitzer Schlossgarten bietet einen traurigen Anblick. Ihr rechter Arm fehlt, im Korpus klafft ein großes Loch. Hier haben sich Unbekannte in der Nacht zu Sonnabend richtig ausgetobt. „An bewusste Zerstörung in diesem Ausmaß kann ich mich nicht erinnern“, sagte Rathaus-Sprecherin Petra Ludewig. „Der Anblick tut sehr weh, deshalb bitte ganz schnell wieder reparieren“, schreibt Inge Bartholomäus-Kaelcke an den Nordkurier.

Zeugen gesucht

Der Arm wurde in der Nähe der Skulptur gefunden. Die Polizei ermittelt und schätzt den Schaden auf mindestens 1000 Euro. Wie teuer die Reparatur tatsächlich wird, lässt sich erst sagen, wenn ein Kostenvoranschlag vorliegt. Auf jeden Fall aber müssen die Steuerzahler die Kosten tragen. Für Vandalismus-Schäden kommen die Versicherungen laut Petra Ludewig nicht auf.

Göttin Hera und die anderen Skulpturen an der ehemaligen Schloss-Auffahrt sind Zink-Abgüsse bekannter Statuen, die um 1840 herum aufgestellt wurden. Einige der Figuren wurden 2015 aufwendig restauriert. Hera gehörte nicht dazu. Die Polizei sucht Zeugen. Wer etwas gesehen hat, wird gebeten, sich zu melden unter der Telefonnummer 03981 2580.

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