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Der Hund, der gern auch mal ein Fußballer sein wollte

Ob diesen tierischem Fußballfan irgendetwas am Spiel von Victoria Neustrelitz nicht gefiel und er sich deshalb persönlich aufs Spielfeld begeben hat? Diese Frage wird nie beantwortet werden können.
Ob diesen tierischem Fußballfan irgendetwas am Spiel von Victoria Neustrelitz nicht gefiel und er sich deshalb persönlich aufs Spielfeld begeben hat? Diese Frage wird nie beantwortet werden können.
Matthias Schütt

Da waren plötzlich vier Beine zu viel auf dem Fußballfeld. Ein tierischer Mitspieler hat sich beim Landesklasse-Spiel in Neustrelitz eingemischt.

Wie aus dem Nichts hatten die Fußballer von Victoria Neustrelitz plötzlich tierische Unterstützung. Beim Testspiel gegen Reinberg hielt diesen Hund nichts mehr am Spielfeldrand. Was ihm womöglich an der Spielweise der Neustrelitzer Mannschaft nicht gepasst hat, wird wohl an dieser Stelle nie geklärt werden können. Gestört hat er aber nicht, sondern zur allgemeinen Unterhaltung beigetragen, berichten Zuschauer.

Diese Frage stellte sich jedoch für alle Beobachter: Wo kommt der Hund her und vor allem, wem gehört das Tier? Unterbrochen werden musste das Testspiel nicht. Schnell hatte sich der Vierbeiner wieder vom „heiligen Rasen der Fußballer“ an den sicheren Spielfeldrand begeben. Doch anscheinend hatte sich der Hund tatsächlich allein zum Spiel der Landesklasse aufgemacht. Denn ein Herrchen oder Frauchen fand sich weder auf dem Rasen noch unter den Spielern.

Fußballhund wieder daheim

Unbeobachtet blieb das Treiben des tierischen „Fußballfans“ nicht. Nach der Party hat er sich wohl einer Familie mit Hund angeschlossen. Am Theater trennte er sich von ihnen und traf stattdessen auf drei Mädchen, die ebenfalls einen Hund dabei hatten. Die wiederum informierten Tierheim und Polizei. Nach Informationen des Nordkuriers hat das Tierheim anschließend über soziale Netzwerke eine Suchaktion gestartet. Am Ende hat alles wohl ein gutes Ende genommen. Der Hund ist nach seinem Ausflug zum Fußballspiel unbeschadet wieder in seinem Zuhause gelandet. Der Nordkurier würde sich nun freuen, diesen Fußballfan einmal kennen zu lernen.