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Der Mann für alle Fälle hat das Stadion im Blick

TSG-Sicherheitsbeauftragter Norman Beitz  zog ein positives Fazit nach dem Spiel.
TSG-Sicherheitsbeauftragter Norman Beitz  zog ein positives Fazit nach dem Spiel.
M. Schütt

Ein Sicherheitsbeauftragter hat es gut: Er kann das Fußballspiel verfolgen, ohne eine Karte kaufen zu müssen. So wie bei der Begegnung TSG gegen Magdeburg. Oder ist doch alles ganz anders?

Knapp 2000 Zuschauer haben das Fußball-Regionalligaspiel zwischen der TSG Neustrelitz und dem 1.FC Magdeburg (0:1) gesehen. Die Partie, die im Vorfeld vom Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) als Sicherheitsspiel eingestuft wurde, beschäftigte seit einigen Tagen auch den TSG-Sicherheitsbeauftragten Norman Beitz. „Wir haben im Vorfeld die richtigen Schwerpunkte gesetzt, waren gut vorbereitet und am Ende ist ja nichts passiert“, sagte Beitz, der seit knapp drei Jahren dabei ist. In Zusammenarbeit mit Robert Zachmann, dem Chef der Sicherheitsfirma „Diamond Security“, wurde das Spiel bestens abgesichert.

Eine Stunde früher als alle anderen im Parkstadion

„Es waren insgesamt 45 Ordner im Einsatz“, sagte Beitz, unverwechselbar in seinem schwarzen Anzug, trotz bester Temperaturen im Neustrelitzer Parkstadion. Von Beginn an war die gesamte Sicherheitsmannschaft auf Position und die Leute mit den grauen Westen waren wohl die Einzigen im Stadion, die nichts vom Spiel sahen. „Du musst ja in jeder Situation aufpassen, ständig in den Block schauen, da immer etwas passieren kann. Wir haben heute alle einen guten Job gemacht“, kommentierte Beitz und verteilte gleich ein Lob an alle Mitstreiter. Über die 90 Spielminuten blieb es in den Fanblöcken ruhig. Lediglich auf Neustrelitzer Seite wurden einige Utensilien auf dem Platz geworfen. „Wir waren dennoch ständig unter Anspannung“, so Beitz, der schon eine Stunde früher als üblich im Parkstadion war. Immerhin ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste oder besser gesagt, eines friedlichen Fußballspiels. Doch auch nach Spielende blieb bei allen Beteiligten die Konzentration hoch, bis beide Fanlager das Parkstadion verlassen hatten. Erst dann ist auch so richtig Schluss für die Sicherheitsleute.

Nun beginnen für Beitz schon die weiteren Planungen. Immerhin stehen noch TSG-Heimspiele gegen den VfB Auerbach, Carl Zeiss Jena und Hertha BSC II auf dem Programm.