Hilfsaktion für Arusha

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Afrika-Fahrer aus der Seenplatte sind am Ziel

Die Fahrzeuge aus der Mecklenburgischen Seenplatte mussten unter anderem an der Grenze nach Kenia auf die Einreise in das Land warten.
Die Fahrzeuge aus der Mecklenburgischen Seenplatte mussten unter anderem an der Grenze nach Kenia auf die Einreise in das Land warten.
privat

Wochenlang waren die Entwicklungshelfer vom Freundeskreis Arusha/Tansania unterwegs, um fünf Fahrzeuge für medizinische und Transportzwecke nach Afrika zu bringen. Jetzt wurde in Tansania gefeiert.

Die Entwicklungshelfer vom Freundeskreis Arusha/Tansania sind am Montag an ihrem Ziel in der von Massai bewohnten Region unweit des Mount Meru angekommen. „Wir wurden jubelnd begrüßt“, so Harald Pfeiffer, der Vereinsvorsitzende. Bereits an der Grenze zwischen Kenia und Tansania sei ihnen ein überwältigender Empfang bereitet worden.

Weite Teile der Strecke auf dem Landweg zurückgelegt

Ein elfköpfiges Helferteam war am 25. September vom Sitz des Freundeskreises Arusha im zu Woldegk gehörenden Ort Canzow aufgebrochen, um fünf Fahrzeuge für medizinische und Transportzwecke nach Afrika zu bringen. Dabei legten die deutschen Entwicklungshelfer weite Teile der Strecke auf dem Landweg zurück und hatten so manche Hürde zu überwinden.

Von Istanbul bis Alexandria wurden die Fahrzeuge mit dem Schiff überführt, die Crew flog nach Ägypten. Von dort ging es noch einmal mehr als 5000 Kilometer weit bis zum Ziel. Es ist das bislang aufwendigste Projekt des Freundeskreises Arusha. Er leistet seit mehr als zehn Jahren Hilfe in der von Massai bewohnten Region im Projektgebiet Arusha. Die Tour stand unter dem Motto „Wir für Afrika – Dem Flüchtlingsstrom entgegen“. Sie wurde in einer aufwendigen und mehr als einjährigen Spendenaktion finanziert.