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Die erste Pfarrstelle gehört jetzt der Vergangenheit an

Pastor Torsten Morche wurde gestern auch von Wesenbergs Bürgermeister Helmut Hamp verabschiedet.  FOTO: anke goetsch

VonAnke GoetschIn der Woblitzstadt wurde gestern Abschied gefeiert. Pastor Torsten Morche wechselt nach Hamburg.Wesenberg.Ein großes Gemälde der Wesenberger ...

VonAnke Goetsch

In der Woblitzstadt wurde gestern Abschied gefeiert. Pastor Torsten Morche wechselt nach Hamburg.

Wesenberg.Ein großes Gemälde der Wesenberger St.Marien Kirche, ein Abschiedsgeschenk seines Kirchgemeinderates, wird Pastor Torsten Morche auf seinem Weg nach Hamburg-Altona begleiten. Nach siebenjähriger Tätigkeit als Seelsorger in der Evangelischen Kirchgemeinde in der Woblitzstadt sowie den Kirchenbereichen Schillersdorf und Strasen wurde er gestern von vielen Gemeindegliedern und Pastoren in einem Festgottesdienst verabschiedet.
In seiner Predigt erinnerte sich Torsten Morche an die große Unsicherheit, mit der er in die Gemeinde kam, denn es war seine erste Pfarrstelle. Viele bewegende Begegnungen habe es für ihn in dieser Zeit gegeben, sicherlich habe er einiges bewegen können, naturgemäß konnte indessen nicht alles gelingen. Morche bedankte sich bei allen, die ihn unterstützt haben und bat um Nachsicht und Vergebung bei denen, die er vielleicht verletzt habe.
Einige Gemeindeglieder werden wegen seines Weggangs traurig sein, so Morche, doch wenn etwas zu Ende geht, gebe es auch Platz für Neues. „Vertraut den neuen Wegen“, sagte der Neubrandenburger Pastor Jörg Albrecht, der im Auftrag der Pröpstin Christiane Körner Torsten Morche von seinen Dienstpflichten in Mecklenburg entband. Wichtig für den Pastor seien immer die Menschen gewesen, er habe sich eingesetzt für die Zusammenarbeit mit der Stadt, mit den Schulen, Konzerte organisiert, leidenschaftlich gern Gottesdienste gefeiert, sich zum Gottesdienstberater ausbilden lassen, für eine offene Kirche gesorgt, die Tafel mit aufgebaut und den Pfarrhausneubau mitgestaltet, erinnerte Albrecht. Viele lobende Worte fand auch Bürgermeister Helmut Hamp. „Wir haben in spannenden Prozessen miteinander und voneinander gelernt“, betonte er. Persönliche Abschiedsworte gab es nach dem Gottesdienst noch beim gemeinsamen Kaffeetrinken im Pfarrhaus.

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