Unsere Themenseiten

:

Dieser Bau bringt die Raser ins Internet

Graben für das schnelle Internet: An der Kreuzung im Neustrelitzer Zentrum werden Rohre in die Erde verlegt.
Graben für das schnelle Internet: An der Kreuzung im Neustrelitzer Zentrum werden Rohre in die Erde verlegt.
Birger Schütz

Im Neustrelitzer Zentrum treiben die Stadtwerke den Ausbau des Glasfasernetzes voran. Davon soll die ganze Stadt profitieren. Und vor allem die Schüler haben was davon.

An der Kreuzung von Hohenzieritzer Straße und Louisenstraße graben seit Anfang Oktober Bauarbeiter. „Hier werden sogenannte Leerrohre verlegt“, erklärt Maria Handke von den Neustrelitzer Stadtwerken. „In die leeren Röhren werden später Glasfaserkabel eingeblasen.“

Mit dem Verlegen der Leitungen setzen die Stadtwerke den Ausbau des Breitbandnetzes nun auch im Bereich der Innenstadt fort. Durch den Anschluss an moderne Glasfaserkabel sollen die Anwohner einen blitzschnellen Zugang zu Internet, Telefonie und Fernsehen erhalten. „Die Rohre sind notwendig, um die geplante Verteilstation für die Innenstadt anschließen zu können“, erläutert Maria Handke. Von der Station aus werden später die Einzelverbindungen fürs Carolinum, aber auch in die Haushalte im Bereich Innenstadt abzweigen.

Bis zu ein Gigabit möglich

Im August hatten die Stadtwerke mit dem Setzen von drei Verteilstationen in Kiefernheide, Altstrelitz und Kalkhorst offiziell den Ausbau des Breitbandnetzes gestartet. Bis 2020 sollen die Neustrelitzer Haushalte mit einem Anschluss an die schnelle Faser ausgerüstet werden. „Technisch gesehen lässt unser Glasfasernetz eine Übertragungsrate von einem Gigabit pro Sekunde zu“, erklärte Christian Butzki, Geschäftsführer der Neustrelitzer Stadtwerke, damals. Zur Dauer der Bauarbeiten im Bereich der Kreuzung machten die Stadtwerke keine Angaben. „Der Zeiteinsatz hängt unter anderem von unvorhersehbaren Faktoren wie der Witterung und der Beschaffenheit der Erde ab“, erklärt Maria Handke.