Sechs Welpen der Rasse Pyrenäenberghunde, kurz Pyri genannt, erblickten am 17. Dezember das Licht der Welt.
Sechs Welpen der Rasse Pyrenäenberghunde, kurz Pyri genannt, erblickten am 17. Dezember das Licht der Welt. Jana Schrödter
Die kleinen süßen Welpen sind alle bereits reserviert. Es handelt sich um ganz besondere Herdenschutzhunde, die auc
Die kleinen süßen Welpen sind alle bereits reserviert. Es handelt sich um ganz besondere Herdenschutzhunde, die auch Wölfe vertreiben können. Fotos: Jana Schrödter Jana Schrödter
Herdenschutzhunde

Drolliger Hunde-Nachwuchs in Blankensee

Kurz vor Weihnachten kamen zwei gesunde Rüden und vier Hündinnen der Rasse Pyrenäenberghunde zur Welt. Sie werden als Herdenschutzhunde eingesetzt.
Blankensee

Drollig tapsen sie mit ihren kleinen Pfötchen durch die Wurfkiste. Ansonsten schlafen sie noch viel oder hängen an der Zitze von Mutter-Hündin Joline, die die Züchterin Dana Fischer aus Blankensee als ihre Seelenverwandte beschreibt. Fünf Wochen sind die niedlichen Welpen jetzt alt. Am 17. Dezember erblickten sie das Licht der Welt. Sieben Stunden hat die Geburt gedauert. Blind und taub kommen sie zur Welt, doch die Pyri-Welpen – zwei Rüden und vier Weibchen, waren frühreif und öffneten ihre Augen schon in der zweiten Lebenswoche. „Ungewöhnlich war diesmal auch, dass die Weibchen größer und schwerer waren als die Rüden“, berichtet Fischer.

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Welpen mit Charakter

Der Charakter der kleinen Wirbelwinde lässt sich jetzt bereits schon erkennen. Es gibt dominante und selbstbewusste, aber auch ängstliche Persönlichkeiten unter ihnen. Ihre Namen stehen auch schon fest. Da es sich um einen E-Wurf handelt, heißen die Kleinen Enyia, Emma, Epona, Eywa, Esko und Enno.

Bei der Namenswahl bevorzugt Hundezüchterin Fischer nordische, keltische oder Wikingernamen. Sie hat zahlreiche Anfragen, teils auch aus dem Ausland wie aus der Schweiz oder aus Südafrika erhalten. Die jungen Pyrenäenberghunde sind bereits alle reserviert.

„Zum Teil benehmen sie sich wie Wölfe”

Ab der neunten Woche beziehen die Welpen ihr neues Zuhause. Die Rüden gehen nach Niedersachsen und Rostock, die Hündinnen wird es nach Hessen, Schleswig-Holstein und in die Pfalz verschlagen. „Pyrenäenberghunde sind sehr charakterstark und nicht so abrichtbar wie ein Schäferhund. Zum Teil benehmen sie sich wie Wölfe“, sagt Fischer. Nächste Woche werden die Kleinen, dem Tierarzt vorgestellt. Sie bekommen eine Allgemeine Untersuchung sowie einen Hör- und Sehtest. Zudem werden sie geimpft und gechipt.

Die Welpen bekommen die volle Ladung Muttermilch und werden zum Teil mit Fläschchen zugefüttert. Bald erfolgt die Nahrungs-Umstellung auf Brei. Auch die Wasseraufnahme muss erst erlernt werden. Für Fischer ist es immer eine aufregende und spannende Zeit. Der nächste Wurf ist im Spätsommer geplant. Es wird der erste Wurf für Zuchthündin Rooni sein, wenn sie ihre Gesundheitsprüfungen besteht. Die Rasse Pyrenäenberghunde ist als Herdenschutzhund gefragt.

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