Ein Dankeschön an die Helfer der Neustrelitzer Tafel gab es jetzt vom Lionsclub Neustrelitz.
Ein Dankeschön an die Helfer der Neustrelitzer Tafel gab es jetzt vom Lionsclub Neustrelitz. Ulrich Krieger
Lionsclub

Ehrenamtliche bei der Tafel werden mit Weihnachtsgeschenken geehrt

Der Neustrelitzer Lionsclub bedankte sich für die Arbeit der Helfer, die die kostenlose Lebensmittelabgabe an Bedürftige möglich macht.
Neustrelitz

Diese Hilfe sollte gewürdigt werden: 17 Frauen und Männer kümmern sich täglich im Neustrelitzer Borwinheim um Bedürftige. Sie beschaffen Lebensmittel, transportieren und sortieren sie und bereiten die zweimal in der Woche stattfindende Lebensmittel-Ausgabe vor. Aktuell werden pro Ausgabetermin 167 Erwachsene und Kinder mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs versorgt, heißt es vonseiten der Tafel.

Jede Spende hilft

Der Lionsclub Neustrelitz Mecklenburg-Strelitz weiß um die Mühen der Neustrelitzer Tafel und stellte für die ehrenamtlichen Helfer Weihnachtspräsente im Gesamtwert von 450 Euro zur Verfügung. Falko Herschel von den Lions Neustrelitz warb bei der Geschenke-Übergabe darum, dass sich noch mehr Menschen um Bedürftige kümmern. „Leider haben wir in der Region keine Großunternehmen, die unterstützend helfen könnten. Doch auch viele kleine Geldspenden oder die Bereitstellung von Lebensmitteln und Sachspenden können Gutes bewirken“, sagte er.

Im Team sind einige schon jahrelang dabei

Thomas Hildebrandt vom Tafel-Vorstand wäre eigentlich froh, wenn es die Tafel nicht geben würde. „Bedauerlicherweise haben wir aber die Situation, dass viele Menschen zu wenig Geld haben, um über die Runden zu kommen. Diese Menschen können sich dann hier Unterstützung holen. Und das nicht nur in Form von Lebensmitteln“, sagte er.

Mitarbeiterin Elke Mohnke ist schon elf Jahre bei der Neustrelitzer Tafel tätig. Sie weiß: „Bis jetzt klappt es mit der Bereitstellung von Lebensmitteln recht gut. In der Regel ist das Verfalldatum abgelaufen, die Ware aber noch genießbar“, sagt sie. Die Lebensmittel kämen ausschließlich von Neustrelitzer Unternehmen. „Wir freuen uns über diese Hilfsbereitschaft“, sagt Elke Mohnke.

Ohne lange Wartezeiten

Seit zehn Monaten hilft Anne-Kathrin Stenzel. Sie absolviert in Neustrelitz ein Bundesfreiwilligenjahr und ist mit Begeisterung dabei. „Ich habe das Helfersyndrom. Vom Sortieren bis zur Ausgabe, ich bin überall mit Freude dabei.“

Durch die Corona-Pandemie haben sich die Abläufe bei der Tafel geändert. Jeder Bedürftige bekommt ein Zeitfenster vorgegeben, in dem er seine Lebensmittel abholen kann. Dadurch fallen Wartezeiten weg und es entstehen keine langen Schlangen.

 

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