Verein hält Erinnerung wach

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Ein Buch aus Herzblut fürs Technikum

Prof. Helmut Böhme, Heinz Oldenburg und Burghardt Heller (von rechts), der das Buch in seiner Medien & Marketing herausgebracht hat, sind froh über das gemeinsame Werk. 
Prof. Helmut Böhme, Heinz Oldenburg und Burghardt Heller (von rechts), der das Buch in seiner Medien & Marketing herausgebracht hat, sind froh über das gemeinsame Werk. 
André Gross

Die einst bedeutendste Strelitzer Bildungseinrichtung gibt es schon lange nicht mehr. Vereinsmitglieder setzen ihr nun ein literarisches Denkmal.  

- eine Fleißarbeit über die Jahre von 1890 bis 1990.

Besonders bemerkenswert ist der Anhang, in dem 23 000 ehemalige Studenten von allen Kontinenten verzeichnet sind. Mehr als 600 Stunden Archivarbeit stecken dahinter, in die noch drei weitere Rechercheure einbezogen waren.

Böhme ist froh, dass das Werk vorliegt. „Uns laufen die Jahre davon“, sagt der 80-Jährige. „Es ist nicht ideal, aber kräfte­mäßig nicht besser hinzubekommen.“ So komme die DDR-Zeit vergleichsweise schmal weg. „Erst war alles geheim, und dann wurde zur Wende viel weggeworfen.“ Heinz Oldenburg findet bemerkenswert, dass schon während der Recherchen weltweites Interesse zu spüren war. „Die Mails, die wir bekamen, reichten von New York bis Odessa“, erzählt der 60-Jährige. Erhältlich ist das Buch in Neustrelitzer und Neubrandenburger Buchhandlungen sowie im Internet; ISBN 978-3-9811769-4-0