COUNTDOWN FÜR 3000-GRAD-PARTY IN FELDBERG

Ein Festival ohne Lärm - geht das?

4000 Partygäste aus aller Welt bevölkern am Wochenende den beschaulichen Urlauberort Feldberg. Die Veranstalter tun alles, damit die Freiluftfeier ohne Ruhestörung und Umweltverschmutzung abläuft.
Susanne Böhm Susanne Böhm
Die Vorbereitungen für das 3000 Grad-Festival laufen, und viele packen mit an. Hier rüsten Alexander Poland vom Organisationsteam, Helfer Martin Meifert und Bühnendekorateur Marius Tosch einen Traktor zum Gabelstapler um.
Die Vorbereitungen für das 3000 Grad-Festival laufen, und viele packen mit an. Hier rüsten Alexander Poland vom Organisationsteam, Helfer Martin Meifert und Bühnendekorateur Marius Tosch einen Traktor zum Gabelstapler um. Susanne Böhm
So sieht es aus, wenn in Feldberg Festival ist. Bis in der Kieskuhle am Ortsrand wie im vergangenen Jahr wieder mehrere tausend Menschen feiern können, gibt es für die Veranstalter noch viel zu tun. Die Aufbauarbeiten sind in vollem Gange.
So sieht es aus, wenn in Feldberg Festival ist. Bis in der Kieskuhle am Ortsrand wie im vergangenen Jahr wieder mehrere tausend Menschen feiern können, gibt es für die Veranstalter noch viel zu tun. Die Aufbauarbeiten sind in vollem Gange. Acker records
Jeder Verkaufsstand und jede Bühne wird individuell dekoriert.
Jeder Verkaufsstand und jede Bühne wird individuell dekoriert. Susanne Böhm
Feldberg.

In der Kieskuhle bei Feldberg wird rotiert. Lastwagen liefern Toilettencontainer, Lichttechnik und Bühnen, Helfer bauen Buden und Zäune auf – am 15. August beginnt hier das 3000-Grad-Festival. Zum dritten Mal veranstaltet das Wustrower Musiklabel Acker Records die Freiluftparty. Beim ersten Mal waren die Tickets auf 2500 beschränkt, diesmal lassen die Veranstalter rund 4000 Leute auf den Platz.

Damit sich Einheimische und Urlauber nicht durch Lärm belästigt fühlen, werden Schallschutzwände aufgebaut, aus Brettern, Schaumstoff und Kies. „Wir haben Beschallung und Schallschutz über die Jahre verfeinert“, erklärt Veranstalter Ronny Mollenhauer. Im ersten Jahr gab es aus Thomsdorf und Carwitz noch Beschwerden über laute Musik.

Sorgsam gehen die Organisatoren auch mit dem Naturschutzgebiet um, das ans Festgelände grenzt. Fünf Kilometer Bauzaun riegeln das Areal ab. Zusätzlich beobachten Sicherheitsverantwortliche den Platz, Streifen laufen den Zaun ab. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass die Feiernden den Schmalen Luzin als Badesee wählen. Stattdessen werden die Gäste zu einer öffentlichen Badestelle am Haussee gelotst. Pferdekutschen und ein Trolli pendeln zwischen Kieskuhle und Badestelle. 

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