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Enge Rampe verärgert Anwohner

Mit einem Elektromobil sind die engen Schleifen kaum zu bewältigen.
Mit einem Elektromobil sind die engen Schleifen kaum zu bewältigen.
Andrea Dittmar

Eigentlich soll die Rampe im Neustrelitzer Wohngebiet Kiefernheide gehbehinderten Einwohnern das Leben leichter machen. Doch offenbar ist das Gegenteil der Fall.

Ärger schwelt im Neustrelitzer Wohngebiet Kiefernheide: Eine Fußgängerrampe in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße macht auch nach fünf Jahren längst nicht alle Anwohner glücklich. Mehrere Schleifen hat die Rampe und wurde so angelegt, dass Rollstühle und Kinderwagen dort bequem entlangkommen.

"Aber welcher Fußgänger soll denn da mit vollem Einkaufsbeutel entlang öaufen?" fragt Johanna Krickow. Sie stört sich jeden Tag wieder an dem "Bollwerk", wie sie es nennt. Und nutzt stattdessen den Trampelpfad direkt neben der Rampe.

Hinzu kommt, dass die größeren Elektromobile diesen Weg kaum nutzen können. Edith Barzick braucht so eine Gehhilfe. "Spätestens in den Schleifen bleibt man stecken und muss rangieren", empört sie sich und sieht keine andere Möglichkeit, als ebenfalls die Böschung hochzufahren. Das Herbstwetter aber verwandelt diesen Weg in eine matschige Strecke, sowohl für Fußgänger als auch für alle, die auf Rädern unterwegs sind.

 

 

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a.dittmar@nordkurier.de