DENKMALSCHUTZ

Entscheidung über Feldbergs Wasserskianlage

Wochenlang mussten die Feldberger bangen, ob ihre Wasserskianlage unter Denkmalschutz gestellt wird. Die Entscheidung ist gefallen. Bleibt nur eine Frage.
Martina Schwenk Martina Schwenk
Die Feldberger können aufatmen. Ihre Wasserskinanlage wird nicht unter Denkmalschutz gestellt.
Die Feldberger können aufatmen. Ihre Wasserskinanlage wird nicht unter Denkmalschutz gestellt. Michael Stetzka
Feldberg.

Die Wasserskianlage auf dem Amtswerder in Feldberg wird nicht unter Denkmalschutz! Die Untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte hatte die Anlage untersucht. Die Frage nach dem Denkmalschutz sei demnach nun ad acta gelegt, sagte Torsten Beier, Vorsitzender des Wasserskiclubs Luzin.

Anders als von der Behörde angenommen befindet sich das 1969 erbaute Gebäude nicht mehr im Originalzustand. „Aufgrund der von uns angegebenen Gründe, dass bauliche Veränderungen in den 1990er Jahren durchgeführt wurden, wird vom Denkmalschutz abgesehen“, sagte Feldbergs Bürgermeisterin Constance von Buchwaldt.

Im Visier des Denkmalschutzes

Wie die Anlage überhaupt in das Visier des Denkmalschutzes gelangt war, kann sie sich nicht erklären. Es gebe „kein Bestreben, an dieser Stelle auf dem Amtswerder Denkmalschutz zu befördern“, sagte sie bereits Ende Mai. Die Anlage gehört der Gemeinde.

Auch für den Verein war das Thema fragwürdig. Die Anlage wurde in den vergangenen Jahren durch Sanierungsmaßnahmen verändert. Schiedsrichterraum und Tribüne etwa wurden seit 1990 gleich mehrfach umgebaut. Das Vereinshaus wurde erst 1990 errichtet. Den letzten großen Umbau gab es 2006.

Laut Landkreis war das Vorgehen in Sachen Wasserskianlage auf dem Amtswerder bislang beispiellos in der Seenplatte. Es gebe keine andere Anlage, die unter Schutz gestellt werden soll.

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