Filetstück am Rathaus
Entscheidung zu Feldberger Baulücke wird erwartet

Was soll auf dieser Fläche in Feldberg entstehen? Mehrere Vorschläge werden am Dienstagabend im Haus des Gastes vorgestellt. (Archivbild)
Was soll auf dieser Fläche in Feldberg entstehen? Mehrere Vorschläge werden am Dienstagabend im Haus des Gastes vorgestellt. (Archivbild)
Tobias Lemke

Erste Ideen zur Entwicklung der Fläche am Rathaus-Kreisel in Feldberg gab es schon vor zwei Jahren. Jetzt soll endlich das passende Konzept gefunden werden.

Das Grundstück am Kreisverkehr gegenüber dem Feldberger Rathaus ist eigentlich ein Filetstück. Seit Jahren herrscht aber gähnende Leere auf der brach liegenden Fläche. Die Baulücke wird jetzt am Dienstag, dem 22. Januar, die Mitglieder des Bau- und Entwicklungsausschuss der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft beschäftigen. Die erste Sitzung des neuen Jahres findet um 19  Uhr im Haus des Gastes statt. Auf der Agenda steht die Vorstellung der Konzepte für die Bebauung in der Prenzlauer Straße 1 und 3.

Die Fläche befindet sich innerhalb des ehemaligen Sanierungsgebietes Feldberg „Innenstadt“. Für dieses Grundstück gab es schon unterschiedliche Gestaltungsentwürfe und Erwerbswünsche. So hatte die Gemeinde schon vor zwei Jahren einem Verkauf zugestimmt. Damals stellte ein Interessent seine Idee vor, wonach an der Stelle ein Mietshaus für Betreutes Wohnen mit einer angegliederten Tagespflege entstehen sollte. Der Verkauf sei dann aber doch nicht zustande gekommen, erklärte Feldbergs Bürgermeisterin Constance Lindheimer (SPD) auf Nordkurier-Nachfrage.

Mehrere Interessenten stellen Ideen vor

Die Gemeinde unternahm anschließend einen neuen Anlauf, um einen Investor für das Gelände zu finden. Mittlerweile liegen wieder verschiedene Konzepte unterschiedlicher Interessenten für ein Lückenbebauung auf dem Tisch. In der Sitzung des Bauausschusses sollen diese erneut vorgestellt werden. Die Vorstellung soll der abschließenden Entscheidung über die Vergabe des Grundstückes im nichtöffentlichen Teil der Sitzung der Gemeindevertretung dienen.

Auf der Fläche stand früher das Kaufhaus der jüdischen Familie Phillipsohn, welches später dann zum Feldberger Konsum-Kaufhaus wurde. 1992 schloss das Geschäft schließlich seine Pforten; im Jahr 2005 endete die Geschichte des Vorgängerbaus. Denn das Haus wurde abgerissen.